Lyra+: Handheld-Konsole integriert Raspberry Pi Compute Module 4

Die Idee des Lyra+ ist eine gute: ein Handheld auf Basis des beliebten Raspberry Pi bauen. Der Hersteller hat allerdings einen dubiosen Ruf.

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Lyra+ ist ein Handheld mit Compute Module 4.
Lyra+ ist ein Handheld mit Compute Module 4. (Bild: Creoqode)

Handheld-Spielekonsolen wie das Steam Deck oder der Aya Neo Next berechnen Games direkt auf der Hardware. Das Unternehmen Creoqode geht einen anderen Weg und verbaut statt Ryzen-APU ein Raspberry Pi Compute Module 4 im Lyra+. Das Projekt soll auf Kickstarter gestartet und vorfinanziert werden. Lyra+ ist der Nachfolger des Lyra, dessen finale Produktion mit Problemen zu kämpfen hatte.

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Das CM4 ist für die meisten Retrogames und entsprechende Emulatoren ausreichend schnell, da es mit 4 GByte RAM und dem beim Raspberry Pi bekannten Broadcom-BCM2711-SoC ausgestattet ist. Das Modul wird im Gehäuse auf eine vom Hersteller selbst designte Adapterplatine gesteckt und so mit dem eigentlichen Gehäuse verbunden. Zudem ist ein 6.000-mAh-Akku verbaut. Das IPS-Panel misst 7 Zoll (17,8 cm) und kann per Touchscreen bedient werden.

AAA-Games werden hier allerdings nur gestreamt statt auf dem Gerät selbst gerendert. Dafür integriert der Hersteller diverse Streaming-Programme, darunter Steam Link, Moonlight und PS Remote Play. Per Remote-Zugriff verbindet sich das Lyra+ dann auf eine Spielekonsole oder einen Hostcomputer. Außerdem sollen Standalone-Dienste wie Xbox Cloud Gaming und Google Stadia unterstützt werden, die jeweils in Rechenzentren bei Microsoft und Google laufen.

  • Lyra+ (Bild: Creoqode)
  • Lyra+ (Bild: Creoqode)
  • Lyra+ (Bild: Creoqode)
  • Lyra+ (Bild: Creoqode)
Lyra+ (Bild: Creoqode)

Das Gerät selbst erinnert an andere Handheld-Konsolen auf dem Markt und integriert zwei Analog-Sticks, vier Aktionstasten, ein Steuerkreuz, diverse Makrobuttons und vier Schultertrigger. Die beiden Analogsticks sind zudem parallel nebeneinander im Stile des Dualschock-Controllers und nicht versetzt wie bei der Nintendo Switch angeordnet.

Das Vorgängermodell war ein Reinfall

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Der Hersteller will das Gerät ab 350 Euro zum Vorbestellen anbieten. Die Kickstarter-Kampagne ist allerdings noch nicht live. Zudem gibt es eventuelle Bedenken: Das erste Lyra-Projekt wurde teilweise nicht oder im ungenügenden Zustand ausgeliefert. Laut diverser Backer ist der Support langsam oder reagiert einfach gar nicht. Ob Creqode das mit dem Lyra+ besser macht, bleibt abzuwarten.

Zur Sicherheit sollten Interessenten das Projekt erst dann unterstützen, wenn es wirklich auf den Markt kommt. Denn die 350-Euro-Reservierung garantiert kein fertiges Produkt.

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