Lyft: General Motors steckt viel Geld in autonome Taxis

Stirbt die Taxibranche aus? General Motors investiert in den Mitfahrdienst Lyft(öffnet im neuen Fenster) , der auf lange Sicht autonom fahrende Fahrzeuge einsetzen will, um Passagiere von A nach B zu bringen. Einen Fahrer sollen die Taxis irgendwann nicht mehr benötigen.
General Motors und der Mitfahrdienst Lyft kooperieren bei der Entwicklung autonom fahrender Autos. Dafür investiert GM eine halbe Milliarde US-Dollar in das US-Startup. Zunächst soll der Ausbau des Dienstes finanziert werden. Außerdem wird GM bevorzugter Lieferant von Lyft(öffnet im neuen Fenster) .
Die Fahrzeuge, die später die Passagiere transportieren sollen, werden vom Nutzer gerufen und mit den Zieldaten versorgt – genauso wie das bisher bei einem menschlichen Fahrer passiert.
Wie Lyft will auch der Konkurrent Uber – zusammen mit der Carnegie-Mellon-Universität – ein autonom fahrendes Auto entwickeln , um Löhne einzusparen und das Fahren sicherer und effizienter zu machen. Die Fahrzeuge, die auf einem Ford-Mittelklasse-Auto basieren, sind nicht nur durch ihre Aufkleber an den Seiten deutlich zu erkennen, sondern vor allem durch ihren Dachaufbau, der unter anderem durch ein rotierendes Lidar-System (Light detection and ranging) zur Abstandsmessung per Laser auffällt.
Nach einer Analyse von Barclays(öffnet im neuen Fenster) werden Autoverkäufe in den nächsten 25 Jahren durch den Einsatz von fahrerlosen Fahrzeugen um bis zu 40 Prozent einbrechen, weil sich dann immer mehr Nutzer ein Auto teilen können.



