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Prinzip Fußball für den Dome

"Die Struktur des Dome besteht aus Fünfecken, die wiederum aus Dreiecken zusammengesetzt sind. Prinzip Fußball", so Bahra. Als Vorbild dienten die geodätischen Kuppeln, die der Architekt Buckminster Fuller ab Mitte des 20. Jahrhunderts konstruierte - zum Beispiel für die Weltausstellung 1967 in Montreal. "Unsere Konstruktion ist auch deshalb so filigran gewählt, weil wir sie durch ein Nadelöhr - den Gebäudeeingang - transportieren müssen", sagt Bahra.

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Das Skelett des achteckigen Kuppelbaus ist eine filigrane Konstruktion aus gelasertem und geschweißtem Stahlblech. Um Schallbrücken zu verhindern, besteht er aus doppelwandigen Gläsern von 8 bzw. 12 Millimetern Dicke; dazwischen liegt ein Luftpolster von 20 Millimetern. Die Verglasung schluckt bereits 50 Dezibel, die von außen kommen und die E-Sportler stören könnten. Weitere 50 Dezibel werden über Noise Cancelling weggefiltert - die E-Sportler tragen entsprechende Headsets. "Die Kuppel ist im Innern durch eine opake, schallabsorbierende Wand unterteilt, damit sich die Teams nicht gegenseitig hören", erläutert Bahra.

Vollgepackt mit Technik

Die Spieler sitzen reihum an den Außenwänden der Kuppel und sind dem Publikum zugewandt. Die Tischplatten für die PCs sind direkt an die Wand montiert und lassen sich für andere Events einfach wegklappen. Da die Gesichter der Spieler teils durch Monitore verdeckt sind, werden in die Kuppeldecke sechs große Monitore montiert: Sie sollen die Reaktionen der Spieler, aber natürlich auch das Gameplay zeigen. Weitere Infos liefern Screens, die rund um den Sockel des Dome montiert werden. "Der Dome ist vollgepackt mit Technik", berichtet Bahra stolz. "Nicht nur mit Medientechnik, sondern auch mit Belüftungstechnik, Brandschutz und einer Klimaanlage." Im Prinzip sei die Konstruktion ein autarkes, in sich funktionierendes Gebäude, das auch auf der grünen Wiese stehen könnte. "Eigentlich fehlen nur noch WC und Dusche."

Die Tribünen werden im Halbkreis um den Dome errichtet - und sollen Platz für rund 200 E-Sport-Fans bieten. "Das bekommt man in Berlin - in so einer Lage - auch unter der Woche relativ schnell voll, wenn man ein attraktives Programm bietet", versichert Gorr. "Wenn 200 Leute Stimmung machen, geht es gut ab." Die Events werden vor allem in den Abendstunden stattfinden. Für spektakuläre Effekte sollen diverse Projektoren und Scheinwerfer sorgen.

Dank transparenter Projektionsfolien auf den Glasbausteinen lässt sich die Kuppel sowohl von innen als auch von außen mit Licht und Projektionen bespielen. Explodiert beispielsweise in Counter-Strike die Bombe, dann könnte der gesamte Dome in einen virtuellen Feuerball gehüllt werden. Neben E-Sport-Turnieren soll die Kuppel aber auch andere Events beherbergen, zum Beispiel Talk-Shows oder Konzerte. "Wir können Teile der Verglasung im unteren Bereich entnehmen. Dadurch erhält man einen Glaspavillon, der unten offen ist", sagt Marcus Bahra. Ein kompletter Auf- und Abbau des Dome kam nicht in Frage, weil dann auf Dauer die Schallisolierung nachließe.

Der Dome soll das Wahrzeichen von Lvl werden. Aber auch an anderer Stelle will Veritas futuristische Akzente setzen. Im Restaurant am Eingang wird schon bald ein Burger-Brat-Roboter seinen Dienst versehen - zusammen mit seinen menschlichen Kollegen. Verantwortlich für dessen Bau ist Adrian Le Hanne, Chefingenieur bei Iconmobile.

Im Interview erläutert der realweltliche Daniel Düsentrieb die Idee hinter dem Roboter: "Wenn man einen einzelnen Burger-Patty brät und damit viel Erfahrung hat, bekommt man das problemlos hin - egal wie schwer der Patty ist und welchen Grill man hat." Je mehr Patties man gleichzeitig grille, desto schwieriger werde das Ganze. "Hinzu kommt, dass die Kunden vielleicht unterschiedliche Gargrade haben wollen", so Le Hanne. "Da kann man schon mal die Übersicht verlieren und kommt nicht mehr an den perfekten Bratling ran. Bei zehn oder mehr Patties auf dem Grill kann man sich nicht unbedingt merken, wann man jeden einzelnen draufgetan hat und wie oft man ihn wenden muss."

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 Gaming meets BurgerPer Roboter zum perfekten Burger 
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Dwalinn 19. Feb 2020

Also für dich (und mich) ist wahrscheinlich erstmal das VR-Dings interessant da das...


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