Luxus-Elektroauto: Mercedes EQS SUV ab 110.000 Euro bestellbar

Mit dem EQS-SUV setzt Mercedes-Benz auf vollelektrischen Luxus. Die Extra-Pakete kosten teilweise mehr als 40.000 Euro.

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Der neue EQS-SUV ist ab 110.000 Euro bestelllbar.
Der neue EQS-SUV ist ab 110.000 Euro bestelllbar. (Bild: Mercedes-Benz)

Mercedes-Benz hat den Verkauf seines vollelektrischen Luxus-SUV gestartet. Der Einstiegspreis für die Version EQS 450+ liege bei 110.658,10 Euro, teilte der Stuttgarter Autohersteller am 9. August 2022 mit. Die Allradversion EQS 450 4Matic starte bei 114.446,10 Euro. Wesentlich teurer ist demnach hingegen der EQS 580 4Matic mit einem Basispreis von 135.291,10 Euro.

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Die Modelle sollen im Dezember 2022 die ersten Kunden in Europa erreichen. Produziert wird die Baureihe bilanziell CO2-neutral im Mercedes-Benz-Werk in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama.

Sowohl der EQS 450+ mit Hinterradantrieb als auch der EQS 450 4Matic verfügen über eine Motorleistung von 265 kW (360 PS), wobei die Allradversion mit 800 Nm ein größeres Drehmoment aufbringt. Der EQS 580 4Matic ist mit 400 kW (544 PS) deutlich stärker motorisiert. Der EQS 450+ beschleunigt in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h, die Allradversion in 6,0 Sekunden. Der EQS 580 4Matic schafft dies in 4,6 Sekunden.

Niedrigere Reichweite als bei der Limousine

SUV und Limousine basieren auf der gleichen Elektro-Plattform EVA2. Daher verfügt das SUV ebenfalls über den großen Akku von 107,8 kWh nutzbarer Kapazität. Allerdings ist das SUV wegen des höheren cw-Wertes und der größeren Stirnfläche nicht so aerodynamisch. Die Reichweite für den EQS 450+ gibt Mercedes-Benz mit 664 km nach dem Prüfzyklus WLTP an. Der EQS 580 4Matic soll 602 km weit kommen. Die Limousine kommt bis zu 780 km weit nach WLTP.

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Neben den drei Antriebsvarianten stehen laut Konfigurator drei Modelltypen zur Wahl. Für das SUV bietet Mercedes-Benz zudem die Ausstattungspakete Advanced, Advanced Plus, Premium, Premium Plus sowie Business Class an. Deren Verfügbarkeit richtet sich nach dem Modelltyp.

Laut Preisliste (PDF) kostet das Advanced-Paket zusätzliche 2.427 Euro. Für zusätzliche Fahrassistenzsysteme und Parkfunktionen mit 360-Grad-Kamera muss das Advanced-Plus-Paket für 11.905 Euro geordert werden. Die Hinterachslenkung, das Head-up-Display und eine bessere Klimatisierung sind im Premium-Paket für 19.569 Euro enthalten.

Richtig teuer wird hingegen die AMG Line Business Class, die zusätzlich zu den genannten Extras noch den sogenannten Hyperscreen, verschiedene Komfort-Pakete und einen TV-Tuner enthält. Dieses Paket kostet in den EQS-450-Versionen weitere 43.851 Euro. In der EQS-580-Version sind es noch 36.312 Euro.

  • Der EQS SUV ist das dritte Modell auf der EVA2-Plattform von Mercedes-Benz.(Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das SUV hat eine wuchtigere Front als die Limousine. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Zwar ist der Stadtgeländewagen fast 10 Zentimeter kleiner, dafür aber rund 20 Zentimeter höher. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Fronthaube lässt sich normalerweise nicht öffnen und bietet darunter keinen zusätzlichen Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Heckscheibe hat sogar einen Scheibenwischer. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf Wunsch ist der EQS SUV als Siebensitzer erhältlich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit der umgeklappten dritten Sitzreihe bietet der Kofferraum ein Volumen von bis zu 800 Litern. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die zweite Sitzreihe lässt sich elektrisch verschieben und geteilt umklappen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auch für die Passagiere in der dritten Sitzreihe gibt es eine eigene Belüftung. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Gegensatz zur Limousine soll es für das SUV keine elektrisch angetriebenen Komforttüren geben. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mercedes will mit dem Fahrzeug "Luxus neu definieren". (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der sogeannte Hyperscreen ist ebenfalls verfügbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Fond gibt es ebenfalls Bildschirme für die Passagiere. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ein eigenes Tablet dient zur Steuerung der Komfortfunktionen im Fond. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Offroad-Modus zeigt das Display zusätzliche Inhalte an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die sogenannten Digital Lights können Hilfsmarkierungen oder Warnsymbole auf die Fahrbahn projizieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Räder in den Größen von 20 bis 22 Zoll sind aerodynamisch optimiert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Mercedes-Sterne mit 3D-Effekt finden sich auch an den vorderen Lufteinlässen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Trittbrett ist an der Unterseite ebenfalls aerodynamisch optimiert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Akku verfügt über eine nutzbare Kapazität von 107,8 Kilowattstunden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mercedes setzt beim Antrieb weiterhin auf Permanenterregte Synchronmaschinen (PSM). (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der EQS SUV ist das größte Modell der EVA2-Plattform. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Der EQS SUV ist das dritte Modell auf der EVA2-Plattform von Mercedes-Benz.(Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Mit einer Länge von 5,12 m ist das SUV 9 cm kürzer als die EQS-Limousine, überragt diese jedoch mit einer Höhe von 1,71 m um rund 20 cm. Optional ist das SUV als Fünf- oder Siebensitzer bestellbar. Die zusätzliche dritte Sitzreihe für zwei Personen kostet 1.904 Euro. Bei einer Vorführung des Wagens in Frankfurt am Main (g+) konnten wir feststellen, dass die dritte Sitzreihe durchaus für Erwachsene geeignet ist.

Das SUV kann eine ungebremste Anhängelast von 750 kg ziehen, wobei die gebremste Anhängelast bei den Allradversionen mit 1.800 kg deutlich größer als bei Version mit Hinterradantrieb (750 kg) ist. Zusätzlich zur Anhängervorrichtung für gut 1.000 Euro lässt sich noch ein Anhängerrangier-Assistent für 416,50 Euro bestellen. Dieser erleichtert laut Mercedes das Manövrieren mit dem Gespann, "indem er den Lenkwinkel am Zugfahrzeug automatisiert bis zu einer Geschwindigkeit von 5 km/h und bis zu einer Steigung von 15 Prozent regelt".

Das Kofferraumvolumen beläuft sich beim Fünfsitzer je nach Position der zweiten Reihe auf 645 bis 880 Liter - oder in zielgruppenrelevanten Messgrößen: Bis zu vier Golfbags passen in den Kofferraum. Beim Siebensitzer sind es 80 Liter oder eine halbe Golftasche weniger. Bei umgeklappten Sitzen beträgt der Stauraum 2.100 Liter beziehungsweise 2.020 Liter. Bei der hochgeklappten dritten Reihe schrumpft der Stauraum hingegen auf rund 200 Liter.

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berritorre 10. Aug 2022 / Themenstart

Der Audi A1 war aber auch nie wirklich deren Kerngeschäft, eher ein "me too"-Produkt. Es...

berritorre 10. Aug 2022 / Themenstart

Es hat immer schon Leute mit grösseren und und kleineren Fahrzeugen gegeben. Im...

mxcd 10. Aug 2022 / Themenstart

Ich kann nur hoffen, den deutschen Herstellern ist klar, dass in sehr absehbarer Zeit...

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