Abo
  • Services:

Luxi: Handbelichtungsmesser zum Aufstecken auf das iPhone

Luxi ist ein Aufsatz für Apples iPhone, mit dem das Smartphone in einen Handbelichtungsmesser umgebaut werden kann. Das Gerät kostet nur einen Bruchteil dessen, was für herkömmliche Belichtungsmesser verlangt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Luxi
Luxi (Bild: Kickstarter)

Der Hardwareaufsatz Luxi von James Flynn ist ein Handbelichtungsmesser, der auf das iPhone 4/S oder 5 gesteckt wird. Er misst das einfallende Licht. Mit einer speziellen App kann das Ergebnis interpretiert werden, damit der Fotograf seine Kamera so einstellen kann, dass die Belichtung korrekt erfolgt.

Stellenmarkt
  1. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Der Luxi ist mit einer Diffusor-Kalotte für Lichtmessungen ausgerüstet. Im Gegensatz zum Belichtungsmesser in der Kamera, der das reflektierte Licht misst, kann ein Handbelichtungsmesser auch die Lichtmenge messen, die auf das zu fotografierende Objekt fällt. Dazu muss das iPhone dann allerdings auch vor den zu fotografierenden Gegenstand oder die Person gehalten werden.

  • Luxi im Vergleich zu einem herkömmlichen Handbelichtungsmesser (Bild: Kickstarter)
  • Konstruktion von Luxi (Bild: Kickstarter)
  • Luxi im Vergleich zu einem herkömmlichen Kamera-Belichtungsmesser (Bild: Kickstarter)
  • Luxi (Bild: Kickstarter)
  • Luxi in Betrieb (Bild: Kickstarter)
Luxi im Vergleich zu einem herkömmlichen Handbelichtungsmesser (Bild: Kickstarter)

Sensortechnik enthält Luxi nicht. Der Diffusor wird über die iPhone-Kamera gestülpt. Die milchige, halbkugelförmige Ausbuchtung zerstreut das einfallende Licht stark. Der iPhone-Kamerasensor erfasst das Licht und die App wertet das Bild aus. Je nach Einstellung kann in der App die Lichtempfindlichkeit, die Blendenöffnung oder die Belichtungszeit eingestellt werden. Die jeweils fehlenden Werte werden automatisch ausgerechnet und können dann in der Kamera eingestellt werden.

Das Luxi soll nur 22 US-Dollar kosten, während für traditionelle Handbelichtungsmesser schnell das Zehnfache verlangt wird. Allerdings kann das iPhone keine Drittblitze auslösen, um die Lichtmenge zu messen. Das dürfte den Einsatz im Fotostudio einschränken, sofern dort kein Dauerlicht verwendet wird. Der vornehmliche Einsatzzweck für das Luxi dürften Filmaufnahmen sein.

Die Produktion des Aufsatzes wird über Kickstarter finanziert. Es wurde bereits mehr als das Dreifache der geforderten 10.000 US-Dollar zugesagt, obwohl die Kampagne noch rund fünf Wochen bis zum 7. April läuft.

Nach der Crowd-Finanzierung soll ein Luxi für 25 US-Dollar verkauft werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

hypron 26. Feb 2013

Ich glaub hier reden einige vom Kamerabelichtungssensor und manche vom Smartphonesensor...

Endwickler 26. Feb 2013

Nun, sie wollen es für das iPhone anbieten und ohne ein iPhone musst du dann wohl ein...

m9898 25. Feb 2013

Zur Belichtungsmessung muss normalerweise niemand still halten.

SoniX 25. Feb 2013

Wirklich, diese iphone Gadgets werden auch immer raffinierter. Ein Belichtungssensor für...

Der Spatz 25. Feb 2013

Ich verwende einen Beli zwar wirklich Hauptsächlich im "Studio" (=Innenraum mit...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /