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LunarG: Vulkan-Treiber-Experten wechseln zu Googles Android-Team

Für Valve arbeitet die Beraterfirma LunarG an der Umsetzung des OpenGL-Nachfolgers Vulkan für Windows und Linux. Ein Teil des Teams wechselt nun in die Entwicklungsabteilung von Android bei Google.
/ Sebastian Grüner
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Die Grafikschnittstelle Vulkan gilt als Nachfolger von OpenGL. (Bild: Khronos Group)
Die Grafikschnittstelle Vulkan gilt als Nachfolger von OpenGL. Bild: Khronos Group

Die auf Grafiktreiberoptimierung spezialisierte Unternehmensberatung LunarG arbeitet hauptsächlich in Kooperation mit Valve an der Umsetzung des designierten OpenGL-Nachfolgers Vulkan für Linux-Systeme. Wie das Unternehmen nun in seinem Blog mitteilt(öffnet im neuen Fenster) , wird der für Mobilbetriebssysteme zuständige Teil der Entwickler geschlossen in das Android-Team von Google wechseln.

Im August dieses Jahres hatte Google angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , dass Android künftig ebenfalls die Vulkan-Grafikschnittstelle unterstützen werde. In einer dazu vorgestellten Demo von Imagination Technologies ist gezeigt worden, dass mit Vulkan im Vergleich zu OpenGL ES 3.0 bei deutlicher geringerer CPU-Last wesentlich schneller gerendert werden kann. Möglich macht das die sehr hardwarenahe Programmierung von Vulkan, dessen Konzept in großen Teilen auf AMDs Mantle-API beruht.

Img Tech zeigt die Vulkan-Techdemo Gnome Horde
Img Tech zeigt die Vulkan-Techdemo Gnome Horde (01:19)

Mit dem Wechsel der LunarG-Entwickler in das Android-Team ist davon auszugehen, dass Google eine möglichst weitgehende native Unterstützung von Vulkan in Android erstellen möchte und das Mobilbetriebssystem für die Verwendung der neuen Grafikschnittstelle optimiert werden soll. Google arbeitet aber auch teils sehr eng mit seinen Android-Hardware-Partnern zusammen, so dass die Entwickler von LunarG künftig eventuell weiter die Grafiktreiber Dritter optimieren, nur dann eben im direkten Auftrag von Google.

Die bei LunarG verbliebenen Entwickler werden der Ankündigung zufolge weiter mit ihrer Expertise für Linux und Windows bereitstehen. Dazu soll mit Hardwareherstellern sowie mit Softwareentwicklern wie den Herstellern der Spiele-Engines zusammengearbeitet werden. Neben der fortlaufenden Unterstützung durch Valve werde das Unternehmen zudem weiterhin eng mit der Khronos-Gruppe kooperieren. Letztere ist für die Standardisierung von Vulkan(öffnet im neuen Fenster) zuständig.


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