Lunar-X-Prize: Google zeichnet Mondfahrer aus

Mehr als fünf Millionen US-Dollar an Preisgeldern haben fünf Teams erhalten, die für den Lunar-X-Prize Mondlandesysteme entwickeln. Die Veranstalter haben zudem die Frist für die unbemannte Mondlandung verlängert.

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Mondrover Asimov der Part Time Scientists
Mondrover Asimov der Part Time Scientists (Bild: Part Time Scientists)

Auf dem Mond sind sie noch nicht. Aber fünf Teilnehmer am Google Lunar X-Prize haben dennoch schon Preise bekommen. Google und die X-Prize-Foundation haben für wichtige Errungenschaften Preisgelder von mehr als fünf Millionen US-Dollar verteilt. Auch das deutsche Team Part-Time Scientists ist unter den Ausgezeichneten.

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Die Milestone Prizes wurden verliehen für "Innovationen in Software und Hardware, die nötig sind, um die technischen Risiken in den drei entscheidenden Bereichen zu überwinden - Imaging, Mobilität, Landesysteme", so die Veranstalter.

Preis in drei Kategorien

Für die Entwicklung eines Landessystems bekam ein Team eine Million US-Dollar, für eine Entwicklung im Bereich Mobilität gab es 500.000 US-Dollar, für eine im Bereich Imaging 250.000 US-Dollar. Insgesamt vergaben Google und die X-Prize-Foundation 5,25 Millionen US-Dollar.

Drei Teams erhielten Preise in mehreren Bereichen: Das US-Team Astrobotics bekam für Innovationen in allen drei Bereichen 1,75 Millionen US-Dollar. Moon Express hat ein Imaging- und ein Landesystem entwickelt, die Part-Time Scientists ein Imaging-System und eine Mobilitätslösung: den Rover Asimov. Team Indus aus Indien wurde für ein Landesystem, das japanische Team Hakuto für eine Mobilitätslösung ausgezeichnet.

Roboter muss weich landen, fahren, fotografieren

Google und die X-Prize-Foundation hatten den Lunar-X-Prize 2007 ausgeschrieben. Der Start war im Jahr darauf. Ziel ist es, einen Roboter zum Mond zu fliegen und ihn dort weich landen zu lassen. Er muss sich dann mindestens 500 Meter von seinem Landeplatz entfernen und Bilder, Videos und Daten zur Erde senden.

Die Veranstalter haben 20 Millionen US-Dollar für denjenigen ausgelobt, der das als Erster schafft. Sie setzten seinerzeit eine Frist bis zum 31. Dezember 2012. Die wurde inzwischen um vier Jahre verlängert: Stichtag ist jetzt der 31. Dezember 2016. Als zusätzliche Bedingung wurde eingeführt, dass mindestens ein Team bis zum 31. Dezember 2015 einen Starttermin nachweisen muss. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, dürfen alle Teams weitermachen. Insgesamt sind noch 18 Teams im Rennen zum Mond.

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    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Eheran 27. Jan 2015

Soetwas kann man nicht einfach skalieren. 3 Personen können problemlos alles miteinander...


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