Lunar X-Prize: Der autonome Mondroboter mit fünf Kilometern Reichweite

Das private Raumfahrtteam Part Time Scientists hat den letzten Tag der GPU Technology Conference eröffnet. Sein autonomer Roboter Asimov soll auf dem Mond weite Strecken zurücklegen und HD-Videos in 3D zur Erde funken.

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Robert Boehme vor einem Bild von Asimov in Mondumgebung
Robert Boehme vor einem Bild von Asimov in Mondumgebung (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

"Unser Ziel ist es, die Raumforschung wieder dahin zu bringen, wo sie hingehört: in die Mitte der Gesellschaft", sagte Robert Boehme, Leiter der Part Time Scientists (PTS), zu Beginn seiner Keynote-Ansprache auf der GPU Technology Conference in San Jose. Unter anderem mit Hilfe von GPUs will sein Team den eigens konstruierten Robotor Asimov auf den Mond schießen.

Inhalt:
  1. Lunar X-Prize: Der autonome Mondroboter mit fünf Kilometern Reichweite
  2. Zielgenaue Landung per Atomrakete

Damit soll der Lunar X-Prize gewonnen werden, der insgesamt mit 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Viel Zeit ist dafür nicht mehr. Der Hauptpreis reduziert sich schon am 31. Dezember 2014 von 20 auf 15 Millionen US-Dollar, der gesamte Wettbewerb läuft noch bis zum 31. Dezember 2015. Ursprünglich waren die Termine für den 2008 ausgerufenen Wettbewerb noch ein Jahr früher festgesetzt. Ohne große Ankündigung hat die Stiftung die Fristen verlängert, wie Boehme Golem.de sagte.

Die PTS, zu denen mittlerweile 100 Mitarbeiter in aller Welt gehören, haben es aber nicht nur auf die Bewältigung Hauptaufgabe abgesehen, auch den Bonuspreis von 5 Millionen US-Dollar wollen sie gewinnen. Dafür muss der Mondroboter nicht nur 500, sondern gleich 5.000 Meter auf dem Erdtrabanten zurücklegen. Das wollen Boehme und sein Team mit Umgebungserkennung und Wegfindung erreichen, so wie bei anderen autonomen Fahrzeugen auch.

  • Robert Boehme vor einem Bild von Asimov
  • Die Aufgabe umfasst auch Videoübertragung von Mond.
  • Hinfliegen und weich landen - ohne GPS
  • PTS-Chef Robert Boehme
  • Das Logo der Part Time Scientists
  • Der glückliche Gewinner von Asimov Jr.
  • Das Kernteam der PTS
  • So erkennt Asimov die Umgebung, ins Rote kann er nicht fahren.
  • Und wohin fahren wir jetzt?
  • Fernsteuerung per Tablet
  • Das Testvehikel Asimov Jr. dient der Softwareentwicklung.
  • Mögliche Landeplätze werden beim Anflug ausgewertet. (Fotos: Nico Ernst)
  • Umgebungserkennung von Asimov
  • Fresnel-Zonen sind für den Funk zu beachten.
  • Das Langemodul
  • Komplexe Berechnung der Landung
  • Die wichtigsten Erfindungen am Mondroboter
  • Ein erstes Modell von Asimov
Mögliche Landeplätze werden beim Anflug ausgewertet. (Fotos: Nico Ernst)

Das hat sich in Experimenten auf der Erde mit dem einfacher konstruierten Asimov Jr. sogar als einfacher dargestellt, als das Fahrzeug fernzusteuern. Die Verzögerung der Befehle bis zum Mond beträgt drei Sekunden, und es hat sich erwiesen, dass Menschen bei der Steuerung sehr schnell müde werden und Fehler machen, wenn sie immer vorausdenken müssen. Diese Fehler können fatal sein, weil das Mondgestein sehr scharfkantig ist und der Roboter schnell festhängt. Auch viele autonome Fahrzeuge der Darpa-Challenges auf der Erde scheiterten an festgefahrenen Situationen.

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Zielgenaue Landung per Atomrakete 
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Hmmm.... hmmm... Okay, ich kann nicht sagen wie sich die verschiedenen Materialien bei...


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