• IT-Karriere:
  • Services:

Lumix GF7: Winzige Panasonic-Systemkamera für die Jackentasche

Eine Spiegelreflexkamera mag noch so schöne Bilder machen: Ist sie zu groß und schwer, bleibt sie zu Hause und macht gar keine Fotos. Panasonic bietet daher mit der Lumix GF7 eine winzige Systemkamera an, die in die Jackentasche passt. Einige Abstriche gilt es dabei aber zu beachten.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Mit dem richtigen Objektiv ist die GF7 von Panasonic jackentaschentauglich.
Mit dem richtigen Objektiv ist die GF7 von Panasonic jackentaschentauglich. (Bild: Panasonic)

Panasonic hat mit der Lumix GF7 eine miniaturisierte Systemkamera vorgestellt, die ohne Sucher auskommt, dafür aber mit Micro-Four-Thirds-Objektiven betrieben werden kann. Die 106,5 x 64,6 x 33,3 mm große Kamera (Gehäuse) wiegt mit 266 Gramm samt Akku weniger als so manche vermeintliche Kompaktkamera. Dabei darf nicht vergessen werden, dass hier noch ein Objektiv fehlt. Eines der kleinsten dürfte das Panasonic Lumix G 20 mm f/1.7 II sein, das 100 Gramm wiegt und 26 mm lang ist. Ob sich die kleine Kamera aber gut halten lässt, kann nur ein Test zeigen.

  • Panasonic Lumix DMC-GF7  (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix DMC-GF7  (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix DMC-GF7  (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix DMC-GF7  (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix DMC-GF7  (Bild: Panasonic)
Panasonic Lumix DMC-GF7 (Bild: Panasonic)
Stellenmarkt
  1. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  2. BÄKO München Altbayern und Schwaben eG, Taufkirchen

Die Panasonic Lumix GF7 ist das Nachfolgemodell der GF6. Bei der neuen Kamera wurde noch einmal das Gewicht reduziert, sie ist 50 Gramm leichter. Sie ist mit einem Micro-Four-Thirds-Sensor mit 16 Megapixeln ausgerüstet, der zwischen ISO 100 und 25.600 arbeiten soll. Der Autofokus unterstützt eine Gesichts- und Augenerkennung, damit der Fokuspunkt automatisch korrekt platziert wird.

Filter, Selfies und WLAN

Außerdem verfügt sie über eine Bildbearbeitung mit Filtern, Hautglättung und sogar eine Schärfefalle, bei der ein verbundenes Handy und dessen Beschleunigungssensoren verwendet werden können. Springt man mit dem verbundenen Handy auf, löst die Kamera mit aktivierter "Jump Snap"-Funktion aus. Das mag in Einzelfällen für die Zielgruppe der Kamera genauso wie der Selfie-Modus interessant sein. Die Kamera unterstützt aber auch die Gewohnheiten ganz normalen Fotografierens mit einer Vollautomatik und diversen Teilautomatiken. Auch ein rein manueller Belichtungsmodus und sogar eine manuelle Schärfeeinstellung mit Fokus-Peaking sind eingebaut.

Das Display mit einer Million Bildpunkten kann nach oben geklappt werden, so dass es als Kontrollmonitor für Selbstportraits genutzt werden kann. Ein zweiter Auslöser sorgt dafür, dass die Kamera auch in dieser Position leicht bedienbar ist. Das Display ist berührempfindlich, so dass darüber das Menü bedient und Schärfepunkte gesetzt werden können. Das klappt auch mit einer App über Smartphones und Tablets, mit denen sich die Kamera über WLAN verbinden lässt.

Einen elektronischen Sucher gibt es hingegen nicht, was eine weitere Einschränkung bei schlechtem Licht oder langen Verschlusszeiten sein könnte, weil die Kamera bei ausgestrecktem Arm leicht verwackelt. Der elektronische Verschluss ermöglicht - und das ist eine weitere Neuerung gegenüber der GF6 - nun eine minimale Öffnungszeit von 1/16.000 Sekunde.

Scharfstellung auch bei schlechtem Licht

Der Autofokus soll auch noch in mangelndem Licht (EV -4) schnell scharfstellen können. Die Serienbildgeschwindigkeit gibt Panasonic mit 5,8 Bildern pro Sekunde an, wenn nur beim ersten scharfgestellt wird. Bei kontinuierlicher Scharfstellung sinkt die Frequenz auf ungefähr 4 Bilder pro Sekunde ab.

Neben Fotos mit 16 Megapixeln kann die Lumix GF7 auch Videos in Full-HD mit einer Auflösung von 1920 x 1080 bei 50p filmen. Dabei kann wahlweise das Format AVCHD oder MP4 (MPEG-4 /H.264) verwendet werden.

Die Panasonic Lumix DMC-GF7 soll ab Anfang März 2015 in den Farbstellungen Schwarz-Silber und Braun-Silber erhältlich sein. Ihr Preis steht noch nicht fest.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. externe HDDs für PS4/XBO reduziert und Transformers 5 Movie Collection für 19,99€)
  2. (aktuell u. a. Acer XB241YU 165 Hz/WQHD für 349€ + Versand statt 438,44€ im Vergleich)
  3. 49,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 69€ + Versand)
  4. (u. a. Hitman 2 für 7,99€ und Ghost Recon Wildlands für 12,99€)

nw42 25. Jan 2015

Anspruchsvolle Fotografen, welche die LX100 wegen des klassichen Bedienkonzeptes über...

Anonymer Nutzer 22. Jan 2015

Ich hab gerade festgestellt das ich mir absolut die falschen Bilder zur GF6 angesehen...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Fold angesehen (CES 2020)

Das Tablet mit faltbarem Display läuft mit Windows 10X und soll Mitte 2020 in den Handel kommen.

Lenovo Thinkpad X1 Fold angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

    •  /