Lumix DC-S5 ausprobiert: Panasonics Vollformat-Zwerg überzeugt

Panasonic wird die spiegellose Vollformatkamera Lumix DC-S5 ab Ende September 2020 verkaufen. Wir haben sie uns schon mal angesehen.

Ein Hands-on von Martin Wolf veröffentlicht am
Die S5 neben der Kitoptik mit 20-60 mm 1:3,5-5,6
Die S5 neben der Kitoptik mit 20-60 mm 1:3,5-5,6 (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Panasonic hat auf der diesjährigen Ifa zwar keinen eigenen Stand, aber wir haben uns im Pressebereich der Messe mit einem Vertreter des japanischen Herstellers zu einem ersten Hands-on der Lumix DC-S5 treffen können. Nachdem im vergangenen Jahr die Profikamera S1 auf den Markt gebracht wurde, legt Panasonic mit der S5 nach und richtet sich damit an ambitionierte Amateure, kleine Produktionsfirmen und Vlogger.

Inhalt:
  1. Lumix DC-S5 ausprobiert: Panasonics Vollformat-Zwerg überzeugt
  2. Klein, aber nicht fummelig

Die Besonderheit der Kamera ist der verhältnismäßig kleine Formfaktor in Kombination mit einem Vollformatsensor und üppigen Videofunktionen. So lassen sich neben 24-Megapixel-Fotos auch Filme in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, in Full HD ist Zeitlupe mit bis zu 180 fps möglich. Die S5 unterstützt nativ V-Log, HDR Video im HLG-Format und eigene LUTs für einen korrekten Farbeindruck schon bei der Aufnahme. Solche Optionen sind in dem Segment, auf das Panasonic abzielt, bislang nicht üblich. Die von uns vor einigen Jahren sehr gut bewertete Lumix GH5 ist zwar für die Videoaufnahme ebenfalls bestens gerüstet, sie hat aber einen wesentlich kleineren Micro-Four-Thirds-Sensor.

So ist dann auch unser erster Gedanke: Wie hat der Hersteller es geschafft, einen solch riesigen Sensor in einer derart winzigen Kamera unterzubringen? Schließlich stellt gerade bei der Videoaufnahme die Wärmeentwicklung ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Die Antwort ist: begrenzte Aufnahmezeit. So kann mit 8-bit Farbtiefe zwar ohne Limit aufgezeichnet werden, in 10-bit jedoch nur 30 Minuten lang. Dafür kann die Kamera in einer Umgebungstemperatur von bis zu 40 Grad verwendet werden, und Panasonic versicherte uns, dass die Aufnahme nach diesen 30 Minuten unverzüglich fortgesetzt werden könne, ohne dass die Kamera erst abkühlen müsse.

Wie gut der Hersteller die Wünsche seiner potentiellen Käuferschaft kennt, zeigt die ansonsten kompromisslose Ausrichtung vieler Funktionen auf die Videoproduktion. Ein Waveform-Monitor, Bildstabilisierung auch für anamorphische Linsen, die in Kinoproduktionen verwendet werden, sowie eine Vielzahl an unterstützten Aufnahmeformaten sollten für die meisten Produktionen genug Spielraum bieten. Später in diesem Jahr ist geplant, per kostenlosem Update die Übertragung von RAW-Video zu externen Rekordern wie dem Atomos Ninja nachzurüsten. Der verbaute Micro-HDMI-Anschluss ist dafür ausgelegt.

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Klein, aber nicht fummelig 
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davidcl0nel 07. Sep 2020

https://www.sony.de/electronics/wechselobjektivkameras/ilce-7r/specifications 126,9 x 94...

EWCH 06. Sep 2020

Nicht der Staat, sondern die EU, aber soweit ich weiss ist diese EU-Regel inzwischen...

darktux 05. Sep 2020

Eine neue Nikon Z6 kostet um die 1400 bis 1500 ¤ bzw. 2050 ¤ mit dem sehr guten Kitzoom...

Myxin 04. Sep 2020

Vielen Dank für alle die tollen Einblicke und Erfahrungen.



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