Lumina: PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

Mit Lumina erstellt das PC-BSD-Projekt einen eigenen Desktop. Eine Vorschau zeigt nun Details dazu, unter anderem den ZFS-kompatiblen Dateimanager.

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Der Lumina-Desktop bekommt auch eigenes Artwork.
Der Lumina-Desktop bekommt auch eigenes Artwork. (Bild: Lumina-Desktop)

Das für den 1. September geplante Update von PC-BSD enthält auch Aktualisierungen für den noch in Entwicklung befindlichen Lumina-Desktop. Die Beteiligten beschreiben diese in ihrem Blog näher und geben einen Ausblick auf eine Desktop-Umgebung mit einem neuen Dateimanager namens Insight.

  • Der Lumina-Desktop (Bild: Ixsystems)
  • Der Lumina-Desktop (Bild: Ixsystems)
  • Der Lumina-Desktop (Bild: Ixsystems)
  • Der Lumina-Desktop (Bild: Ixsystems)
Der Lumina-Desktop (Bild: Ixsystems)

Neben Standardaufgaben zur Verwaltung von Dateien erlaubt die Anwendung auch die volle Wiederherstellung von Dateien oder Ordnern des ZFS-Dateisystems, sofern Schnappschüsse vorhanden sind. Zudem lassen sich Multimedia-Dateien direkt abspielen oder Fotos als Vorschauen ansehen. Außerdem ist ein Screenshot-Tool entstanden und es gibt künftig die Möglichkeit, einige Einstellungen vorzunehmen. Dazu gehören die Umgestaltung der Ansicht des Desktop oder das Setzen von Tastaturkürzeln und Standardanwendungen für bestimmte Aufgaben. Zudem verfügt die neue Oberfläche nun auch über ein Plugin-System, mit dem bereits ein Kalender sowie ein Anwendungsmenü umgesetzt wurden.

Erst im April dieses Jahres hatte das Entwickler-Team des auf FreeBSD aufbauenden Systems den Lumina-Desktop angekündigt. Bisher bietet das auf eine grafische Oberfläche sowie eine leichte Installation ausgelegte System standardmäßig die KDE-Arbeitsflächen an. Aktuelle Versionen von Cinnamon und Gnome stehen aber als Ports bereit und können somit ebenfalls verwendet werden. Langfristig könnte Lumina diese ersetzen, da somit die Probleme bei der Portierung der Desktops gelöst werden könnten, die meist unter Linux programmiert und getestet werden.

Der Code des mit Qt geschriebenen Desktops steht via Github unter einer BSD-Lizenz bereit. Eine Zusammenarbeit mit anderen Qt-Desktops wie LXDE hält das Team wegen inkompatibler Lizenzen und der starken Ausrichtung auf Linux für nicht machbar.

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