Abo
  • IT-Karriere:

Lumigon T3: 4,8-Zoll-Smartphone mit Nachtsichtkamera für 800 Euro

Lumigon hat sein neues Smartphone T3 voller Zusatzfunktionen gepackt: Unter anderem hat das Android-Gerät eine Nachtsichtkamera, eine Touch-Rückseite, einen Temperaturmesser und ein Gehäuse aus Molybdänstahl. Preiswert ist das allerdings nicht - und geht auch noch teurer.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Lumigon T3
Das Lumigon T3 (Bild: Lumigon)

Der dänische Hersteller Lumigon stellt mit dem T3 ein Android-Smartphone vor, das durch seine Zusatzfunktionen und die hochwertige Verarbeitung überzeugen soll. Das T3 verfügt unter anderem über eine touch-empfindlichen Rückseite, zusätzliche Sensoren, eine Gestensteuerung, einen Frontblitz und eine spezielle Kameraausstattung.

Stellenmarkt
  1. SCALTEL AG, Waltenhofen Raum Kempten
  2. Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf, Herzmanns

Neben der normalen 13-Megapixel-Hauptkamera mit Phasenvergleichsautofokus und zweifarbigem LED-Fotolicht hat das T3 eine Nachtsichtkamera. Diese hat 4 Megapixel und soll dank Infrarotlampe Fotos und Videos in absoluter Dunkelheit machen können. Diese Technik dürfte zum ersten Mal in einem Smartphone zum Einsatz kommen.

  • Das T3 von Lumigon (Bild: Lumigon)
  • Das T3 von Lumigon (Bild: Lumigon)
  • Die Goldvariante des T3 von Lumigon (Bild: Lumigon)
  • Das T3 von Lumigon (Bild: Lumigon)
Das T3 von Lumigon (Bild: Lumigon)

Die Frontkamera hat 5 Megapixel und ebenfalls ein LED-Fotolicht. Damit dürften Selbstporträts auch in schummrigen Umgebungen gelingen. Videos können Nutzer des T3 mit der Hauptkamera in 4K-Qualität anfertigen - Zeitlupe ist bei 120 fps und wahrscheinlich niedrigerer Auflösung möglich, welche genau verrät der Hersteller nicht.

Display unter 5 Zoll

Das Super-Amoled-Display des T3 ist 4,8 Zoll groß; hochwertige Smartphones mit Displays unter 5 Zoll sind immer seltener geworden. Die Auflösung ist mit 1.280 x 720 Pixeln eher nicht mehr zeitgemäß. Nutzer können das T3 nicht nur über den Touchscreen bedienen: Auf der Rückseite gibt es einen Touch-Bereich, mit dem beispielsweise Internetseiten durchgescrollt werden können.

Im Inneren des T3 arbeitet Mediateks Helio-X10-SoC, dessen acht Kerne eine Taktrate von 2,2 GHz erreichen. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der Flash-Speicher 128 GByte - einen Steckplatz für Micro-SD-Karten gibt es nicht. Neben der üblichen Lage- und Beschleunigungssensoren hat das T3 auch einen Höhen- und einen Temperaturmesser eingebaut. Außerdem soll sich das Smartphone mit Gesten bedienen lassen, etwa um den Wecker auszuschalten.

Das T3 unterstützt LTE auf den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20. Nutzer können zwei Nano-SIM-Karten gleichzeitig verwenden. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.1. Ein GPS-Empfänger mit Glonass-Unterstützung ist eingebaut, ebenso ein NFC-Chip. Mit einem Infrarot-Sender können Unterhaltungsgeräte über das Smartphone gesteuert werden.

Fingerabdrucksensor und Extra-Taste

Unterhalb des Displays ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Über diesen lässt sich das Smartphone entsperren oder auch der Zugang zu bestimmten Apps und Dateien beschränken. Das T3 hat einen Zusatzbutton an der Seite, der bestimmte Funktionen wie die Taschenlampe oder auch Anwendungen auf Knopfdruck starten kann. Das Gehäuse des T3 ist aus Molybdänstahl, zudem ist auch eine Version aus 24-karätigem Gold erhältlich.

Die Nennladung des Akkus nennt Lumigon nicht, ebenso nicht die Laufzeiten. Das T3 soll auch kabellos geladen werden können. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 6.0.

Standardversion kostet 800 Euro

Das Lumigon T3 kostet 800 Euro und kann im Onlineshop des Herstellers bestellt werden. Noch im Juni 2016 soll das Smartphone ausgeliefert werden. Die Gold-Variante kostet 1.375 Euro, weitere Varianten unter anderem mit Edelstahl sollen noch kommen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-78%) 12,99€
  3. 4,99€
  4. 2,99€

the dj 16. Jun 2016

Deshalb schreiben sie auch die Akkugrösse nicht rein, weil die einfach für so ein Gerät...

Enter the Nexus 10. Jun 2016

Es geht nicht darum, ob es was bringt. Nach der Aussage gibt es quasi keine zeitgemäßen...

Anonymer Nutzer 10. Jun 2016

Ein USB C Stecker mit USB gen 3.1 Anbindung, bietet die Möglichkeit ein Dock anzuschlie...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Lenovo Smart Display im Test Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
      Projektmanagement
      An der falschen Stelle automatisiert

      Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
      Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


          •  /