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Lumia 1020 im Test: Mäßige Digitalkamera zum Telefonieren
(Bild: Nokia)

Knallige Fotos

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Der verbaute SoC MSM8960 Snapdragon von Qualcomm hat zwei Krait-Kerne, die jeweils mit bis zu 1,5 GHz getaktet werden können. Mit der Adreno-225-GPU läuft Windows Phone 8 ruckelfrei und zügig. Im Javascript-Benchmark Octane v1 schneidet der Internet Explorer auf dem Lumia 1020 mit durchschnittlich 585 Punkten jedoch nur mittelmäßig ab. Die Benchmark-Anwendung Geekbench gibt es noch nicht für Windows Phone 8, daher mussten wir hier auf einen Vergleichstest verzichten.

Da sich die Rückseite nicht entfernen lässt, lässt sich auch der Lithium-Ionen-Akku mit einer Nennladung von 2000 mAh nicht ohne weiteres auswechseln. Die Akkulaufzeit war mäßig, bei normaler Nutzung reichte eine Akkuladung für etwa 8 Stunden. Die Videolaufzeit bei einem 1080p-Video lag bei etwa 5 Stunden. Mit dem beigelegten Netzteil war das Gerät nach etwa zwei Stunden wieder komplett aufgeladen. Nokia bietet eine spezielle Erweiterung für die Rückseite an, mit der sich das Smartphone auch drahtlos aufladen lässt. Es kostet wie beim Lumia 925 etwa 25 Euro.

LTE und Radio

Das Gerät ist LTE-fähig. GSM unterstützt es mit 850 MHz, 900 MHz, 1.800 MHz und 1.900 MHz. Das UMTS-Modul unterstützt die zusätzliche Frequenz von 2.100 MHz. Es ist HSDPA- und HSUPA-fähig. Zudem verbindet es sich über WLAN nach 802.11 a/b/g/n mit dem Netzwerk. Mediendateien kann es über DLNA verteilen und es lässt sich als WLAN-Hotspot nutzen. Außerdem unterstützt das Lumia 1020 Bluetooth in Version 3.0 samt A2DP. Ein GPS-Modul gibt es ebenfalls, mit dem sich auch Glonass verwenden lässt. Außerdem unterstützt das Gerät NFC. Ein Radioempfänger ist ebenfalls dabei, der Kopfhörer dient dabei als Antenne. Intern hat das Lumia 1020 32 GByte Speicher und 2 GByte Arbeitsspeicher. Einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte gibt es nicht. Microsoft stellt dafür 7 GByte kostenlosen Onlinespeicher bei Skydrive zur Verfügung. Der Klang des Monolautsprechers auf der Unterseite des Geräts ist mittelmäßig.

Objektivwulst

Das im Wortsinn herausragende Merkmal des Lumia 1020 ist die Kamera. Die Linse samt LED-Leuchte und Xenon-Blitz stehen deutlich auf der Rückseite hervor. Über einen Auslöser an der Seite des Smartphones lässt sich die Kamera-App starten, die Nokia Pro Cam nennt. Ist der Sperrbildschirm des Smartphones aktiviert, dauert es etwa 4 bis 5 Sekunden, bis die Kamera bereit ist.

Nokia hat im Lumia seine Pureview-Technik verbaut, samt einem 41-Megapixel-Sensor. Der allerdings macht Aufnahmen mit maximal 38 Megapixeln. Zusätzlich werden Bilder in einer Version mit 5 Megapixeln gespeichert. Wegen des hochauflösenden Sensors hat Nokia auf einen optischen Zoom verzichtet und stattdessen einen dreifachen digitalen Zoom verwendet, der vor allem beim Zoomen in Videoaufnahmen deutlich schneller funktioniert als der optische Zoom. 1080p-Videos nimmt die rückseitige Kamera bei 30 fps auf. Die Kamera auf der Vorderseite reicht mit 1,2 Megapixeln für die Videotelefonie und nimmt 720p-Videos bei 30 fps auf.

Überzeichnete Farben

Die Farben der Aufnahmen wirken natürlich, aber etwas überzeichnet. Vor allem das Rot sticht deutlich hervor. Das deutet darauf hin, dass hier auch die Kamera-Firmware nachhilft. Selbst bei der 38-Megapixel-Aufnahme ist ein Grundrauschen sichtbar. Je kräftiger die Farbe, desto höher das Rauschen. In schattigen Umgebungen mit Sonnenlicht wirkt der Hintergrund überbelichtet und deshalb verwaschen. Bei weitwinkligen Aufnahmen gehen Details schnell verloren und wirken gemalt statt fotografiert, vor allem wenn in die Aufnahme hineingezoomt wird. Im automatischen Modus hat die Kamera zudem Schwierigkeiten mit dem Weißabgleich. Das lässt sich jedoch später anpassen. In unserer Bildergalerie haben wir Ausschnitte von Vergleichsfotos eingebaut. Sie stammen vom Lumia 1020 mit maximaler Auflösung, der Digitalkamera WB200F von Samsung und der 5d Mark III von Canon.

In dunklen Umgebungen ohne Blitz macht die Kamera des Lumia 1020 dank des lichtempfindlichen Sensors detailreiche Aufnahmen. Das Smartphone ist zusätzlich mit einer LED-Leuchte und einem Xenon-Blitz ausgestattet. In der Kamera-App lassen sich Weißabgleich, ISO-Wert, Belichtungszeit und die Schärfe einstellen. Die Blende von F2.2 lässt sich aber nicht ändern. Auf zusätzliche Effekte hat Nokia in seiner Kamera-App verzichtet. Dem Smartphone ist die App Kreativstudio beigelegt worden, mit der Collagen erstellt werden und Hintergründe unscharf gemacht werden können, um 3D-Effekte zu erhalten und mit den Farben von Aufnahmen gespielt werden kann.

 Lumia 1020 im Test: Mäßige Digitalkamera zum TelefonierenVerfügbarkeit und Fazit 

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Anonymer Nutzer 29. Sep 2013

Schon wieder einer mit Null Plan. Kannst du deine DSLR in deine Hosentasche packen? Also...

Terrier 28. Sep 2013

Hab leider keins. Golem zwingt außerdem niemanden, ein "mäßig" wertiges und klobiges...

debattierer 27. Sep 2013

Terrier,so blöd bin ich nicht, dass ich weiss, dass das nix mit Hardware zu tun hat. Hab...

pankras 27. Sep 2013

Herr Vorsitzender, Sie haben das letzte Wort! Was für ein Spaß die letzten beiden Tage...



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