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Luma AI: Kostenloser KI-Videogenerator entfacht Begeisterung

Luma AI hat mit seiner Dream Machine eine KI für realistische Videogenerierung auf Basis von Standbildern und Texteingaben vorgestellt.
/ Andreas Donath
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Luma AI Dream Machine (Bild: KI-generiert mit Dall-E3)
Luma AI Dream Machine Bild: KI-generiert mit Dall-E3

OpenAI hat mit Sora ein Problem: Das Start-up Luma AI(öffnet im neuen Fenster) ist dem KI-Unternehmen zuvorgekommen und hat mit der Dream Machine(öffnet im neuen Fenster) einen KI-Videogenerator vorgestellt, der teils hervorragende Ergebnisse auf Basis von einfachen Textprompts und Beispielbildern liefert.

Luma AI hat seinen Sitz in San Francisco. Die Dream Machine ermöglicht es Benutzern, eine Texteingabe zu machen, z. B. "Klassisches Ballett tanzt in den Straßen von Paris" , und innerhalb von wenigen Minuten wird ein realistischer fünfsekündiger Videoclip generiert.

Golem.de hat Luma AI getestet und sowohl mit Fotos plus Textprompt als auch mit reinen Textvorgaben gearbeitet und empfiehlt, zunächst nur Fotos mit Textbefehlen zu verwenden, weil die Ergebnisse sonst teilweise ins Groteske abdriften. Doch was tun, wenn es kein Foto gibt? Dann helfen KI-Bildgeneratoren, den ersten Schritt zu machen.

Einige Tipps zur Videogenerierung

Im Zuge unserer Tests sind uns einige Fähigkeiten der KI aufgefallen, um hochwertige Clips zu erzeugen. Durch den Verweis auf spezifische Stilrichtungen, Aufnahmetechniken, Künstler, Filme oder visuelle Merkmale in den Textprompts kann man die KI effektiv anleiten, die gewünschte Ästhetik, Stimmung und Bildsprache in den generierten Videos zu reproduzieren.

Anfänger können eine andere KI wie beispielsweise ChatGPT nutzen, um sich über verschiedene Aufnahmetechniken und kinematografische Stile zu informieren und herauszufinden, welche davon am besten zu ihren Zielvorstellungen passen. So können sie ihre Textprompts präziser formulieren und die Luma-KI effektiver anleiten, die gewünschte Ästhetik und Bildsprache in den generierten Videos umzusetzen.

Kostenlos nutzbar mit fester Quota

Was die Dream Machine von Luma AI von der Konkurrenz unterscheidet, ist ihre Zugänglichkeit. Während konkurrierende Systeme wie Sora von OpenAI und Kling von Kuaishou zwar beeindruckende Fähigkeiten vorweisen können, sind sie nicht offen zugänglich.

Im Gegensatz dazu hat Luma AI den mutigen Schritt gewagt, die Dream Machine auf seiner Webseite für alle kostenlos zum Experimentieren zur Verfügung zu stellen. Dabei sind 10 Generierungen pro Tag und insgesamt 30 pro Monat möglich.

Wer mehr braucht, muss auch hier zahlen. 180 Generierungen pro Monat kosten 29,99 US-Dollar, 460 Stück werden für rund 100 US-Dollar verkauft und die teuerste Stufe mit 2.060 Generierungen pro Monat kostet rund 500 US-Dollar.

Wie bei jeder Technologie gibt es jedoch auch hier Herausforderungen zu bewältigen. Selbst die fortschrittlichsten Systeme wie Dream Machine können manchmal mit bestimmten Eingabeaufforderungen Schwierigkeiten haben oder unsinnige Ergebnisse produzieren.

Eines sollte klar sein: Dank solcher Tools darf man Bewegtbildern nicht mehr blind vertrauen, zumal auch Sprachsynthese aufgrund von Stimm-Samples und Lippensynchronisation längst auf einem Niveau möglich ist, dass Deepfakes auf kleinen Smartphone-Bildschirmen nicht mehr erkennbar sind.


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