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Lulzsec: Sabu half bei Cyberangriffen in der Türkei

Das ehemalige Lulzsec-Mitglied Hector Monsegur hat den Hacker Jeremy Hammond damit beauftragt, Schwachstellen auf türkischen Servern aufzuspüren und der Hackergruppe Redhack zu übergeben. Zu diesem Zeitpunkt hat Monsegur bereits mit dem FBI kooperiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Hacker Jeremy Hammond lieferte im Auftrag von Sabu eine Liste gehackter Server an die Gruppe Redhack.
Der Hacker Jeremy Hammond lieferte im Auftrag von Sabu eine Liste gehackter Server an die Gruppe Redhack. (Bild: The Daily Dot)

Der Angriff der Hackergruppe Redhack auf zahlreiche türkische Webseiten im Juli 2011 ist offenbar in Zusammenarbeit mit den ehemaligen Lulzsec-Hackern Hector Monsegur und Jeremy Hammond entstanden. Monsegur alias Sabu soll Hammond beauftragt haben, Schwachstellen in den Servern von türkischen Regierungswebseiten zu finden. Sabu habe dabei bereits mit dem FBI kooperiert. Das gehe aus Gerichtsunterlagen hervor, die The Daily Dot vorlägen, berichtet die Webseite.

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In den Unterlagen befinde sich ein Chatprotokoll, in dem Monsegur den Hacker Hammond damit beauftrage, nach Schwachstellen in Servern ausländischer Regierungen zu suchen. Schwachstellen auf türkischen Regierungsservern würden an die Hackergruppe Redhack weitergeleitet, mit der die Hackergruppen Lulzsec und Antisec in Kontakt standen. Redhack hatte bereits 2011 zusammen mit Anonymous über 100 Websites des islamistischen Kreationisten, Buchautoren und Holocaust-Leugners Adnan Oktar alias Harun Yahya verunstaltet. In den dabei veröffentlichten Texten und in einer Redhack-Pressemitteilung wurde auch gegen geplante Zensurgesetze der Türkei protestiert.

Unter den Augen der Bundespolizei

Das Chatprotokoll stammt laut The Daily Dot vom Januar 2012, etwa sechs Monate nach Monsegurs Verhaftung. Es sei nahezu ausgeschlossen, so der Bericht weiter, dass Monsegur ohne Wissen des FBI einen solchen Auftrag erteilt haben könnte. Nach seiner Verhaftung ging Monsegur eine Vereinbarung mit der US-Bundespolizei ein. Gegen eine deutlich geringere Haftstrafe sollte er dem FBI Hinweise besorgen, die zur Verhaftung anderer Hacker führen sollten.

Hammond lieferte zahlreiche Serveradressen an Redhack, zu denen er einen Root-Zugriff erlangt hatte. Er wurde zwei Monate später vom FBI verhaftet. Hammond wurde im vergangenen Jahr zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Die New York Times hatte bereits im April 2014 berichtet, dass Monsegur Attacken auf Firmen sowie Regierungsseiten von Iran, Syrien, Brasilien und Pakistan koordiniert habe. Die erbeuteten Dokumente seien auf einem Server abgelegt worden, den das FBI zur Verfügung gestellt und überwacht habe. Zwar geht laut Bericht aus den bislang geheim gehaltenen Gerichtsakten nicht hervor, ob die US-Bundespolizei die Attacken selbst in Auftrag gegeben hat. Sie legen aber den Schluss nahe, dass das FBI die Hacker für die Auslandsspionage benutzt hat.



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xobx 14. Aug 2014

die Regierungen hier noch zusehen? Ich mein das kann doch nicht sein? Unter dem...

Nemorem 14. Aug 2014

Schon toll wenn man niemandem Rechenschaft schuldet (oder diejenigen einfach ungestraft...


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