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Lulzsec: Hacker gegen Kaution frei, aber ohne Internet

Der in Großbritannien festgenommene mutmaßliche Lulzsec-Hacker Ryan A. ist auf Kaution freigelassen worden. Sein nächster Gerichtstermin ist der 11. Mai 2012. Bis dahin darf er das Internet nicht benutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fünf Festnahmen in drei Ländern
Fünf Festnahmen in drei Ländern (Bild: Web Ninjas)

Vor Gericht gab er nur seinen richtigen Namen und seine Adresse an, sonst äußerte sich Ryan A. aus South Yorkshire nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Er bekannte sich weder schuldig noch unschuldig. Dann wurde er nach zwei Wochen in Untersuchungshaft auf Kaution freigelassen. Das Londoner Gericht ordnete an, dass er weder Zugang zum Internet haben noch im Besitz eines Geräts mit Internetzugang sein darf, wie die britische BBC berichtet.

Verschwörung zu DDoS-Angriffen

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Dem 25-Jährigen wird unter anderem Verschwörung mit vier anderen mutmaßlichen Hackern vorgeworfen. Sie sollen nach eigenen Angaben zusammen für DDoS-Angriffe auf Spielehersteller wie Sega, Nintendo, Sony und Bethesda Softworks sowie die Spiele Eve Online und Minecraft verantwortlich sein.

Außerdem werden ihnen versuchte und erfolgreiche Einbrüche auf Server vorgeworfen, darunter auf ein Filmportal von Sony Pictures, eine Sexwebseite sowie Institutionen wie der US-Senat und die CIA. Zuletzt veröffentlichte die Gruppe Dokumente der Polizei von Arizona.

Hacker verrät Hacker

Insgesamt sechs Männer sind im Zusammenhang mit Lulzsec festgenommen worden, Kayla und Topiary aus London, Pwnsauce und Palladium aus Irland und Anarchaos aus Chicago, USA. Welchen Alias der arbeitslose A. hatte, darüber schweigt sich der Beschuldigte bislang aus.

Nach Angaben des FBI hatte der 28-jährige Hacker Hector Xavier M. alias Sabu am 15. August 2011 ein Schuldeingeständnis abgegeben. Seine Hinweise haben laut FBI zur Festnahme der anderen fünf geführt und sind Basis für die Anklage gegen sie. Für die von ihm eingestandenen zwölf Taten droht M. eine in Summe maximale Haftstrafe von 124 Jahren. Die Strafandrohungen für die übrigen Angeklagten liegen laut FBI nach US-amerikanischem Recht zwischen fünf und zehn Jahren.



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Kira 21. Mär 2012

o.O In den Internetcafes bei uns wurde ich bisher nie nach einem ausweis gefragt...wäre...

elgooG 20. Mär 2012

...grausame Welt :(

Flying Circus 20. Mär 2012

Eben nicht eindeutig unschuldig, sondern es gilt die Unschuldsvermutung. Die hindert...


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