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Lufttaxi: Fliegendes Auto schwebt eine Minute

Über den Stau hinwegschweben statt drinstehen: Die japanische Regierung will mit Lufttaxis und anderen Fluggeräten das Verkehrsproblem des Landes lösen. NEC hat dafür ein Auto entwickelt, das im Test erfolgreich in die Luft ging.

Artikel veröffentlicht am ,
Fliegendes Auto von NEC und Cartivator: Serienfertigung ab 2026
Fliegendes Auto von NEC und Cartivator: Serienfertigung ab 2026 (Bild: AP/Screenshot: Golem.de)

Noch ein fliegendes Auto, dieses Mal aus Japan: Die japanischen Unternehmen NEC hat gemeinsam mit dem Startup Cartivator ein fliegendes Auto entwickelt und getestet. Es soll in einigen Jahren als Serienprodukt auf den Markt kommen.

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Das Flugauto ist jeweils knapp vier Meter lang und breit und etwas über einen Meter hoch. Es wiegt 150 Kilogramm. Angetrieben wird es von vier elektrischen Rotoren. Technische Details wie Motorleistung, Akkukapazität oder Reichweite sind nicht bekannt.

Der Test fand in einem Vorort der japanische Hauptstadt Tokio statt. Zwar hat Cartivator die Aufstiegserlaubnis der Behörden für das Flugauto . Aus Sicherheitsgründe fand der Test jedoch unbemannt und in einem großen Käfig statt - immerhin war der erste Prototyp von Cartivator vor zwei Jahren bei einem Testflug abgestürzt. Dieses Mal verlief jedoch alles reibungslos: Das Flugauto schwebte rund eine Minute lang in etwa drei Metern Höhe.

NEC wolle das Flugauto jedoch nicht selbst bauen, sagte Kouji Okada, der das Projekt beim Elektronikkonzern NEC leitet, der US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg. Das werde Cartivator übernehmen. Ab 2026 soll das Flugauto in Serie produziert werden.

Japan sei ein dicht besiedeltes Land, sagte Okada. Fliegende Autos könnten dazu beitragen, die Belastung des Straßenverkehrs zu verringern. Die japanische Regierung fördert deshalb die Entwicklung von Flugautos und Lufttaxis. Das Land soll nach ihren Vorstellungen dort eine Führungsrolle übernehmen. Ab etwa 2023 sollen Waren per Flugauto ausgeliefert werden. In den 2030er Jahren sollen sie auch Passagiere befördern. Risikokapitalgeber haben bereits einen Drohnen-Fonds aufgelegt, aus dem Projekte mit unbekannten Fluggeräten im Allgemeinen und von Flugautos im Speziellen finanziert werden sollen.

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pigzagzonie 06. Aug 2019

Straßenlärm neu gedacht. Ist doch super! :D Ich freue mich schon darauf, wenn hier in...

plastikschaufel 06. Aug 2019

Leute kommen schon mit 2,50m Autos nicht in 4m Garagen teilweise. Also würde ich grob...


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