Airlander bekommt Geld von der Masse und Bruce Dickinson

Der Airlander ist ein Hybridluftschiff, das das britische Unternehmen Hybrid Air Vehicles (HAV) entwickelt hat. Hybridluftschiffe halten sich sowohl durch ein Traggas, das leichter als Luft ist, als auch mit Hilfe von Tragflächen in der Luft. Ein Vorteil ist, dass das Luftfahrzeug schwerer als Luft sein kann, was die Landeprozedur deutlich einfacher macht als bei einem Luftschiff, das leichter als Luft ist.

  • Das Hybridluftschiff Airlander beim Erstflug 2012 (Bild: US-Army)
  • Das US-Militär wollte das Luftschiff zur Aufklärung in Afghanistan einsetzen. (Bild: US-Army)
  • Dazu kam es nie - das britische Unternehmen HAV kaufte das Luftschiff zurück. (Bild: Northrop Grumman)
Das Hybridluftschiff Airlander beim Erstflug 2012 (Bild: US-Army)
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Einen Prototyp, den Airlander 10, baute HAV im Auftrag des US-Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Northrop Grumman für die US-Luftwaffe. Sie wollte das Luftschiff zur Aufklärung in Afghanistan einsetzen. Long Endurance Multi-Intelligence Vehicle (etwa: Vehikel für multiple Langzeitaufklärung, LEMV) nannte sich das Programm.

Airlander fliegt in Lakehurst

Im August 2012 testete die US-Luftwaffe den Airlander 10 in Lakehurst. Geplant war, das Luftschiff 2013 nach Afghanistan zu verlegen. Stattdessen stellte die Luftwaffe das Projekt ein - nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. HAV kaufte das Luftschiff daraufhin zurück, um es zum Transportluftschiff weiterzuentwickeln.

Der Airlander 10 ist 92 Meter lang und sieht aus, als seien mehrere Luftschiffe zu einem zusammengefügt worden. Er ist mit Helium gefüllt und hat keine Tragstruktur im Innern. Die Rümpfe erzeugten aerodynamischen Auftrieb, sagt ein HAV-Sprecher Golem.de. "Dieser ermöglicht es den Airlandern, schwer zu starten und landen, während Luftschiffe nur Nutzlast entsprechend ihrem statischen Auftrieb tragen können."

Luftschiff landet und startet auf freiem Feld

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Ein Airlander könne deshalb mehr Nutzlast laden und weiter fliegen als ein herkömmliches Luftschiff. Der Airlander 10 etwa könne 10 Tonnen 3.000 Kilometer weit transportieren. Der knapp 120 Meter lange Airlander 50, der noch in der Entwicklung ist, soll sogar mit 50 Tonnen Zuladung 3.500 Kilometer weit kommen.

Der Airlander braucht zum Starten und Landen keine Infrastruktur wie etwa eine Landebahn. Eine ebene Fläche, die groß genug ist, reicht. Das kann in der Wüste sein, auf einem freien Feld oder im ewigen Eis. Er kann sogar auf dem Wasser aufsetzen.

Bruce Dickinson will den Airlander fliegen

HAV hat einen prominenten Investor: Bruce Dickinson, Sänger der britischen Heavy-Metal-Gruppe Iron Maiden und selbst Pilot. "Es beflügelt meine Fantasie", sagte Dickinson seinerzeit der BBC. "Ich will da rein und damit von einem Pol zum anderen fliegen."

Um das Projekt weiterführen zu können, suchte HAV weitere Unterstützer - per Crowdfunding. Knapp 2,4 Millionen britische Pfund, umgerechnet knapp 3,4 Millionen Euro, kamen zusammen. Die Investoren erhielten dafür Anteile an dem Unternehmen.

Das war nicht die erste Crowdfunding-Kampagne für ein Luftschiff.

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 Boeing und CargolifterLuftschiffe fahren um die Welt 
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Auric 12. Aug 2015

Zitat Wikipedia: Eine Explosion ist der physikalische Vorgang des plötzlichen...

Missoni 12. Aug 2015

Also wenn man diese Zeppelin NT mit den alten vergleicht, dann merkt man das es nur ein...

Dwalinn 04. Aug 2015

Stimmt weil man lieber einen Zeppelin baut statt einfach einen Wetterballon zu nehmen...

Dwalinn 04. Aug 2015

Und den Rohstoff den der Drucker benötigt druckt man einfach?



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