• IT-Karriere:
  • Services:

Luftraum: US-Militärangehörige dürfen auf zivile Drohnen schießen

Wem seine Drohne lieb ist, sollte diese nicht in der Nähe von US-Militäreinrichtungen fliegen: Im April hat die Luftfahrtbehörde FAA das Überfliegen unter Strafe gestellt. Das US-Militär erlaubt seinen Angehörigen, die unbemannten Fluggeräte abzuschießen.

Artikel veröffentlicht am ,
DJI Phantom 4 (Symbolbild): aus Sicherheitsgründen verboten
DJI Phantom 4 (Symbolbild): aus Sicherheitsgründen verboten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zum Abschuss freigegeben hat das US-Verteidigungsministerium privat genutzte Copter, die über Militärgelände eingesetzt werden. Soldaten dürfen die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) abschießen oder auf andere Art und Weise unschädlich machen.

Stellenmarkt
  1. GETEC net GmbH, Hannover
  2. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin

Das Verteidigungsministerium hat jetzt ein eigenes Regelwerk für den Umgang mit Drohnen aufgestellt. Darin ist etwa festgelegt, wie das Militär mit nahegelegenen Kommunen zusammenarbeitet, was Einschränkungen für Drohnen betrifft. Das Regelwerk selbst ist geheim.

Drohnen werden unschädlich gemacht

Das Militär unterstütze Ermittler bei der Aufklärung verbotener Drohneneinsätze, sagte Captain Jeff Davis. "Obwohl wir nicht genau die Maßnahmen zum Schutz der Truppen benennen, behalten wir uns natürlich das Recht auf Selbstverteidigung vor. Und wenn es um UAV oder Drohnen geht, die über militärischen Einrichtungen fliegen, erlauben uns diese neuen Regeln die Möglichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, diese Bedrohungen zu stoppen." Dazu gehöre, das UAV aufzuspüren, unschädlich zu machen und zu zerstören.

Im April hatte die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) Überflüge über militärisch genutzte Einrichtungen verboten. Das gilt für privat ebenso wie für kommerziell genutzt Copter. Es sei das erste Mal, dass Beschränkungen für den Luftraum ausschließlich für UAVs erlassen worden seien, erklärte die FAA damals.

Das US-Militär hat zudem kürzlich den Einsatz von Coptern und anderen Produkten des chinesischen Herstellers DJI verboten. Grund seien "Cyberschwachstellen", heißt es in einem Memorandum der Armeeführung, welches das auf Drohnen spezialisierte Onlinenachrichtenangebot sUAS News veröffentlichte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 96,51€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ArcherV 09. Aug 2017

Der Compound Bogen (bzw. die Compound Armbrust) hat auf die 100m noch genug Energie um...

LinuxMcBook 09. Aug 2017

Also wir haben damals Ärger (halt nur mündliches "du du du") bekommen, wenn wir ohne...

h3nNi 09. Aug 2017

Nein nein ... nur auf Menschen ... vorzugsweise mit dunkler Hautfarbe


Folgen Sie uns
       


Oneplus 8 Pro - Test

Das Oneplus 8 Pro hat eine Vierfachkamera, einen hochauflösenden Bildschirm mit hoher Bildrate und lässt sich endlich auch drahtlos laden - wir haben uns das Smartphone genau angeschaut.

Oneplus 8 Pro - Test Video aufrufen
Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
Mars 2020
Was ist neu am Marsrover Perseverance?

Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
    Threat-Actor-Expertin
    Militärisch, stoisch, kontrolliert

    Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
    Ein Porträt von Maja Hoock

    1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
    2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
    3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
    Programmiersprache Go
    Schlanke Syntax, schneller Compiler

    Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
    Von Tim Schürmann


        •  /