Luftfahrt: Virgin Galactic stellt Design für Überschallflieger vor

Virgin will schneller als der Schall fliegen und Rolls Royce soll die Triebwerke liefern.

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Vigin Galactics Entwurf des Überschallflugzeugs: Emissionen, Lärm und Wirtschaftlichkeit
Vigin Galactics Entwurf des Überschallflugzeugs: Emissionen, Lärm und Wirtschaftlichkeit (Bild: Virgin Galactic)

Überschallflugzeuge wie einst die Concorde sollen Langstreckenflüge deutlich verkürzen: Virgin Galactic will ein Flugzeug entwickeln, das die Concorde an Geschwindigkeit und Flughöhe übertrifft.

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Wie die Concorde wird auch das Flugzeug von Virgin ein Deltaflügler. Allerdings wird es deutlich kleiner sein. Bot die Concorde Platz für rund 100 Reisende, sollen in das Überschallflugzeug in Virgin Galactic nur 9 bis 19 Reisende passen.

Das Flugzeug soll mit dreifacher Schallgeschwindigkeit fliegen und damit schneller sein als die Concorde. Diese Reiseflughöhe soll 18.000 Meter betragen, das ist etwa doppelt so hoch wie gewöhnliche Verkehrsmaschinen fliegen, die in rund 10.000 Metern Höhe unterwegs sind.

Das Flugzeug soll mit sauberem Treibstoff fliegen

Die Triebwerke für das Verkehrsflugzeug wird Rolls Royce liefern. Eine entsprechende Vereinbarung hat Virgin Galactic bereits mit Rolls Royce getroffen. Virgin Galactic sieht dabei nach eigenen Angaben für das Flugzeug "eine Vorreiterrolle bei der Verwendung von hochmodernem, nachhaltigem Flugkraftstoff" vor.

  • Konzept für ein Überschallverkehrsflugzeug von Virgin Galactic (Bild: Virgin Galactic)
  • Konzept für ein Überschallverkehrsflugzeug von Virgin Galactic (Bild: Virgin Galactic)
  • Konzept für ein Überschallverkehrsflugzeug von Virgin Galactic (Bild: Virgin Galactic)
Konzept für ein Überschallverkehrsflugzeug von Virgin Galactic (Bild: Virgin Galactic)
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Der Einsatz nachhaltiger Technologien soll ein wichtiges Element bei der Entwicklung des Flugzeugs sein. Die wichtigsten Herausforderungen seien die Bereiche Wärmemanagement, Wartung, Lärm, Emissionen und Wirtschaftlichkeit.

Lärm und Wirtschaftlichkeit waren die beiden großen Hindernisse für die Concorde: Wegen des hohen Treibstoffverbrauchs war die von Frankreich und Großbritannien entwickelte Maschine nicht rentabel. Wegen der Lärmbelästigung durfte die Concorde nur über dem Atlantik mit Überschallgeschwindigkeit fliegen. Die US-Luftfahrtbehörde und im Anschluss auch die Behörden anderer Länder hatten Überschallflüge über Land verboten.

Mit dem Lärmschutz beschäftigt sich die US-Luft- und Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) seit einiger Zeit: Sie hat eine Quiet Supersonic Technology (QueSST) entwickelt, mit der ein Flugzeug statt eines Überschallknalls nur ein leises Geräusch emittiert. Der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Lockheed Martin baut ein experimentelles Flugzeug, um QueSST zu testen.

Wann der Überschallflieger einsatzbereit sein wird, darüber machte Virgin Galactic keine Angaben.

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