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Luftfahrt: Rolls-Royce stellt elektrisches Rekordflugzeug vor

Mit einem Rekord will Rolls-Royce in ein neues Zeitalter der Luftfahrt einsteigen. Der britische Hersteller hat ein Flugzeug mit Elektroantrieb gebaut, das für Rekorde konstruiert worden ist. Ziel des Projekts ist, die Elektrifizierung der Luftfahrt voranzubringen.

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Elektroflieger Accel: genug Reichweite für einen Flug von London nach Paris
Elektroflieger Accel: genug Reichweite für einen Flug von London nach Paris (Bild: Rolls Royce)

Es soll das schnellste elektrische Flugzeug der Welt sein: Rolls-Royce hat ein Sportflugzeug mit Elektroantrieb vorgestellt. Damit will das britische Unternehmen in wenigen Monaten einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen.

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Accelerating the Electrification of Flight, kurz Accel, ist ein einsitziges Sportflugzeug. Es hat drei Elektromotoren des britischen Herstellers Yasa, die zusammen eine Maximalleistung von 750 kW liefern. Die Akkus, die aus 6.000 Zellen bestehen, haben genug Speicherkapazität für eine Reichweite von 360 km. Das reicht laut Rolls-Royce für einen Flug von London nach Paris.

Mit Accel will Rolls-Royce einen elektrischen Geschwindigkeitsrekord aufstellen. Die aktuelle Bestmarke steht bei knapp 338 km/h. Accel soll schneller als 300 Meilen pro Stunde - das sind knapp 483 km/h - fliegen. Die Rekordflüge sind für das Frühjahr geplant und sollen in Wales stattfinden.

Im Rahmen des Projekts soll die Technik sowie die Lieferkette für neue Flugzeugkonzepte entwickelt werden. Ziel ist, das elektrische Fliegen voranzubringen. Finanziert wird das Projekt von der britischen Regierung.

Die Europäische Union verlangt in ihrem Programm Flightpath 2050 in den kommenden Jahrzehnten eine Reduzierung von Kohlendioxidemissionen um 60 Prozent, der Stickoxidbelastung um 90 Prozent sowie eine Lärmreduzierung um 75 Prozent. Insofern müssen sich die Flugzeughersteller etwas einfallen lassen.

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus etwa will bis zum Jahr 2035 ein serienreifes Verkehrsflugzeug mit Hybridantrieb entwickeln. An dem Projekt ist neben dem deutschen Konzern Siemens auch Rolls-Royce beteiligt.

Die kanadische Regionalfluglinie Harbour Air Seaplanes stellt ihre Flotte bereits auf Elektroantrieb um. Die erste umgerüstete Maschine ist im Dezember erstmals geflogen.

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