• IT-Karriere:
  • Services:

Luftfahrt: Kitty Hawk stellt Arbeit an Fluggerät Flyer ein

Der Traum vom Fliegen für jedermann ist geplatzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Fluggerät Flyer: "... wären niemals so weit gekommen ohne den Flyer"
Fluggerät Flyer: "... wären niemals so weit gekommen ohne den Flyer" (Bild: Kitty Hawk)

Die Idee war zu schön: Ein Fluggerät für alle, das ohne Pilotenschein und nach etwas Training geflogen werden konnte. Doch daraus wird nichts. Das US-Unternehmen Kitty Hawk stellt die Arbeit an dem Flyer ein und entwickelt stattdessen sein Fluggerät Heaviside weiter.

Stellenmarkt
  1. slashwhy GmbH & Co. KG, Osnabrück
  2. Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont

Ziel der Gründer Sebastian Thrun und Larry Page sei gewesen "die Welt vom Verkehr zu befreien", schreiben Alex Roetter, Leiter des Flyer-Programms, und Thrun, Chef von Kitty Hawk, in einem Blogeintrag. Das Ziel verfolgt das Unternehmen demnach weiter, aber eben nicht mehr mit dem Flyer. Kitty Hawk werde sich auf Heaviside als Plattform konzentrieren. "Aber wir wären niemals so weit gekommen ohne den Flyer und das tolle Team, das ihn gebaut und betrieben hat."

Der Dank nutzt dem "tollen Team " allerdings wenig: Die meisten der 70 Mitarbeiter, die am Flyer gearbeitet hätten, würden entlassen, berichtet das US-Onlinemagazin Techcrunch. Sie erhielten eine Abfindung und Hilfe bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Einige wenige würden in das Heaviside-Team übernommen.

Flyer hat zehn Rotoren

Der 2018 vorgestellte Flyer ist ein kleines, einsitziges Fluggerät, das von acht elektrisch betriebenen Rotoren angetrieben wird. Gesteuert wird der rund 110 Kilogramm schwere Flyer mit zwei Joysticks. Eine Software sorgt dafür, dass der Flyer stabil fliegt. Alle zehn Rotoren können individuell angesteuert werden, damit das Fluggerät manövrieren kann.

Heaviside ähnelt eher einem herkömmlichen Flugzeug. Sechs der acht Motoren sitzen an der Rückseite der Tragfläche, drei auf jeder Seite des Rumpfes. Zwei weitere sind am Bug angebracht. Alle acht Propeller sind Druckpropeller. Um senkrecht zu starten und zu landen, werden sie gekippt. Für den Horizontalflug werden sie aufgestellt.

Neben dem Flyer und Heaviside entwickelte Kitty Hawk noch ein weiteres Fluggerät. Dabei handelt es sich um das zweisitzige Flugtaxi Cora, dessen Entwicklung zum Teil vom US-Militär finanziert wurde. Im September vergangenen Jahres stieg der US-Luftfahrtkonzern Boeing in das Projekt ein. Im Dezember gründeten Kitty Hawk und Boeing das Joint Venture Wisk, das Cora bauen soll. Ein Test in Neuseeland ist geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Panasonic-TVs, z. B. Panasonic TX-50GXW804 für 579€ statt 669€ im Vergleich)
  2. 64,90€ (Bestpreis!)
  3. 59,90€ + 5,79€ Versand (Vergleichspreis 83,65€ inkl. Versand)
  4. (u. a. Creative Sound BlasterX G6 für 99,90€ + 6,79€ Versand statt 144,60€ inkl. Versand im...

JensBröcher 05. Jun 2020 / Themenstart

In den USA nicht

JensBröcher 05. Jun 2020 / Themenstart

Das fliegende Auto für die Masse wird erst mit Anti-Gravitation kommen.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Windows Powertoys - Tutorial

Wir geben einen kurzen Überblick der Funktionen von Powertoys für Windows 10.

Windows Powertoys - Tutorial Video aufrufen
Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung
Alloy Elite 2 im Test
Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung

HyperX verbaut in seiner neuen Gaming-Tastatur erstmals eigene Schalter und lässt der RGB-Beleuchtung sehr viel Raum. Die Verarbeitungsqualität ist hoch, der Preis angemessen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Ergonomische Tastatur im Test Logitech erfüllt auch kleine Wünsche
  2. Keyboardio Atreus Programmierbare ergonomische Mini-Tastatur für unterwegs
  3. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches

Kumpan im Test: Aussehen von gestern, Technik von morgen
Kumpan im Test
Aussehen von gestern, Technik von morgen

Mit der Marke Kumpan Electric wollen drei Brüder aus Remagen den Markt für elektrische Roller erobern. Sie setzen auf den Look der deutschen Wirtschaftswunderjahre, wir haben ein Modell getestet.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Venturi Wattman Rekordversuch mit elektrischem Motorrad mit Trockeneis
  2. Mobility Swapfiets testet Elektroroller im Abo
  3. Elektromobilität Volabo baut Niedrigspannungsmotor in Serie

Ultima 6 - The False Prophet: Als Britannia Farbe bekannte
Ultima 6 - The False Prophet
Als Britannia Farbe bekannte

Zum 30. Geburtstag von Ultima 6 habe ich den Rollenspielklassiker wieder gespielt - und war überrascht, wie anders ich das Spiel heutzutage wahrnehme.
Ein Erfahrungsbericht von Andreas Altenheimer

  1. Pathfinder 2 angespielt Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
  2. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  3. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

    •  /