Luftfahrt: Hyundai will Flugtaxis entwickeln

Taxidrohnen gelten als wichtiges Nahverkehrsmittel der Zukunft, der Markt verspricht gute Gewinne. Die will sich Hyundai nicht entgehen lassen. Das südkoreanische Unternehmen hat einen renommierten Luftfahrtexperten von der Nasa engagiert, der Lufttaxis für den Autohersteller entwickeln soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyundai-Logo auf einer Automesse (Symbolbild): wichtiger Bestandteil für die Mobilität in Megastädten
Hyundai-Logo auf einer Automesse (Symbolbild): wichtiger Bestandteil für die Mobilität in Megastädten (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Hyundai hebt ab: Der südkoreanische Autohersteller steigt in das Geschäft mit den Flugtaxis ein. Als Leiter der neuen Abteilung verpflichtete Hyundai einen ehemaligen hochrangigen Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa).

Stellenmarkt
  1. Systemarchitekt/in (w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. SPS-Programmierer / Senior C# .Net Software-Entwickler (m/w/d)
    INSYS TEST SOLUTIONS GmbH, Regensburg
Detailsuche

Urban Air Mobility (UAM) werde voraussichtlich ein sehr wichtiger Bestandteil der integrierten Mobilitätslösung für die Megastädte, in denen die Verkehrsprobleme immer größer würden, erklärt Hyundai. Passagiere sollen mit Lufttaxis oder Taxidrohnen kürzere oder mittlere Strecken in der Stadt zurücklegen.

Die Fluggeräte von Hyundai soll Jaiwon Shin entwickeln, der zuletzt bei der Nasa das Aeronautics Research Mission Directorate leitete. Dort beschäftigte er sich neben UAM unter anderem mit der Elektrifizierung von Flugzeugen und der Steuerung des Flugverkehrs. Diese Themen sind alle für UAM wichtig.

"Das neue Hyundai-Team wird die Kerntechniken entwickeln, die das Unternehmen zu einer treibenden Kraft in der städtischen Luftmobilität machen werden", sagte Shin. Er glaubt, dass der Sektor UAM "in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich zu einem Markt im Wert von 1,5 Billionen Dollar wachsen wird."

In den wachsenden Metropolen wird der Verkehr immer problematischer: Immer mehr Autos verstopfen die Straßen und belasten die Luft mit ihren Emissionen. Um den Straßenverkehr zu entlasten, sollen Passagiere mit kleinen Fluggeräten über den Stau hinwegfliegen. Die Fluggeräte können auf relativ kleinen Flächen senkrecht starten und landen. Angetrieben werden sie von Elektromotoren, was sie leiser macht als herkömmliche Helikopter. Auf lange Sicht sollen sie ohne Piloten auskommen und die Passagiere autonom zu ihrem Ziel fliegen.

Eine Reihe von Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung solcher Lufttaxis. Darunter sind etablierte Luftfahrtunternehmen wie Airbus mit Vahana und dem City Airbus, oder Boeing.

Daneben gibt es auch eine Reihe von Startups, wie etwa das von Alphabet-Chef Larry Page unterstützte Startup Kitty Hawk, das den einsitzigen Multicopter Flyer und das zweisitzige Flugtaxi Cora entwickelte. Aus Deutschland stammt das Startup Volocopter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hubble
Uralttechnik ohne Ersatz versagt im Orbit

Das Hubble-Teleskop ist außer Betrieb. Die Speicherbänke aus den 1980er Jahren lassen sich nicht mit der CPU von 1974 ansprechen, die auf einer Platine zusammengelötet wurde.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Hubble: Uralttechnik ohne Ersatz versagt im Orbit
Artikel
  1. Batteriezellfabrik: Porsche will Hochleistungsakkus mit Silizium-Anoden bauen
    Batteriezellfabrik
    Porsche will Hochleistungsakkus mit Silizium-Anoden bauen

    Akkus für nur 1.000 Elektroautos im Jahr will Porsche mit der neuen Tochterfirma Cellforce bauen. Vor allem für den Motorsport.

  2. Pornografie: Hostprovider soll Xhamster sperren
    Pornografie
    Hostprovider soll Xhamster sperren

    Medienwächter haben den Hostprovider von Xhamster ausfindig gemacht. Dieser soll das Pornoportal für deutsche Nutzer sperren.

  3. SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day
     
    SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day

    Wer auf der Suche nach neuer Hardware ist, sollte den Prime Day von Amazon nutzen. Hier warten Rabatte auf alle möglichen Artikel.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

MrTridac 01. Okt 2019

Sagt wer? Steht wo? Wer solche absoluten Aussagen macht muss Quellen angeben! Andernfalls...

Jolla 01. Okt 2019

Die hat's nämlich schon längst gewusst!

renegade334 01. Okt 2019

... zumindest wenn in der Stadt simultan 1000 solche Objekte fliegen (was Kollisionen...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day • SSDs (u. a. Crucial MX500 1TB 75,04€) • Gaming-Monitore • RAM von Crucial • Fire TV Stick 4K 28,99€/Lite 18,99€ • Bosch Professional • Dualsense + Pulse 3D Headset 139,99€ • Gaming-Chairs von Razer uvm. • HyperX Cloud II 51,29€ • iPhone 12 128GB 769€ • TV OLED & QLED [Werbung]
    •  /