Abo
  • Services:

Luftfahrt: Flugzeuge sollen flexible Flügel bekommen

US-Forscher haben einen neuartigen Flügel entwickelt: Er ist leichter als ein herkömmlicher Flügel und verändert während des Fluges seine Form. Das soll Flugzeuge energieeffizienter machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Flügeltechnik: Das Flugzeug braucht kein Seitenleitwerk.
Neue Flügeltechnik: Das Flugzeug braucht kein Seitenleitwerk. (Bild: Eli Gershenfeld, NASA Ames Research Center)

Eine neue Technik für Flügel haben Forscher der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Der Flügel ist aus vielen identischen Bauteilen zusammengesetzt und kann in seiner Form verändert werden.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)
  2. Interhyp Gruppe, München

Er besteht aus einer Tragstruktur aus dünnen Polymer-Streben. Dieses Gitter wird mit einer dünnen Schicht aus einem ähnlichen Polymer abgedeckt. Das Ergebnis sei "ein mechanisches Metamaterial, das die strukturelle Steifigkeit eines gummiartigen Polymers mit der extremen Leichtigkeit und geringen Dichte eines Aerogels kombiniert", erklären die MIT-Forscher.

Wegen dieser Konstruktion sind die Tragflächen flexibel und können für jede Phase des Flugs - Start und Landung, Geradeausflug etc. - angepasst werden. Einen Antrieb benötigt das System nicht: Der Flügel ist passiv und verformt sich entsprechend der aerodynamischen Belastungen. Wegen der Verformbarkeit der Flügel kommt das Flugzeug zudem ohne Seitenleitwerk aus.

"Indem wir die Form an die Lasten in verschiedenen Anstellwinkeln anpassen, können wir die Effizienz steigern", sagt Nicholas Cramer, Hauptautor des Aufsatzes in der Fachzeitschrift Smart Materials and Structures. Das haben die Forscher im Windkanal der Nasa nachgewiesen.

Das Team hat vor einiger Zeit einen ersten Prototypen des flexiblen Flügels in Handarbeit gebaut. In dem Aufsatz beschreiben die Forscher ein Verfahren zur automatisierten Herstellung per 3D-Drucker und Montageroboter. Auf diese Weise sollen sich nicht nur Flugzeugtragflächen aufbauen lassen, sondern auch andere Strukturen wie beispielsweise die Blätter von Windrädern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199€ + Versand
  2. 18,99€
  3. ab 194,90€

x.adama 05. Apr 2019 / Themenstart

Sind wir wieder bei der Gebrüdern Wrights und der Steuerung durch Flügelverwindung...

x.adama 05. Apr 2019 / Themenstart

Passiv den Flügel unterschiedlichen Geschwindigkeiten anzupassen, ist eigentlich gar...

DLichti 04. Apr 2019 / Themenstart

Im Vergleich zu verformbaren Flügeln und dem Entfernen des Seitenleitwerks sind neue...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Hands on

Das P30 Pro ist Huaweis jüngstes Top-Smartphone, das erstmals mit einem Teleobjektiv mit Fünffachvergrößerung kommt. Im ersten Kurztest macht die Kamera mit neu entwickeltem Bildsensor einen guten Eindruck.

Huawei P30 Pro - Hands on Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
    Batterieherstellung
    Kampf um die Zelle

    Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
    2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
    3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

    Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
    Cascade Lake AP/SP
    Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

    Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
    Von Marc Sauter

    1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
    2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
    3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

      •  /