Luftfahrt: Flugauto Aircar absolviert erfolgreichen Testflug

In einem halben Jahr soll eine serienreife Version des Flugautos Aircar verfügbar sein. Der Konstrukteur hat gezeigt, dass es fliegt.

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Flugauto Aircar im Flug: Es gibt schon einen Käufer.
Flugauto Aircar im Flug: Es gibt schon einen Käufer. (Bild: Klein Vision)

Nächster Versuch: Der slowakische Konstrukteur Stefan Klein hat ein neues Flugauto gebaut und ist damit erstmals geflogen. Das Flugzeug absolvierte zwei komplette Platzrunden inklusive Start und Landung auf dem Flughafen Piešťany in der Slowakei.

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Aircar nennt Kleins Unternehmen Klein Vision seine Entwicklung, die wie ein Auto auf der Straße fahren kann. Das Fahrzeug erinnert von der Form her an einen Sportwagen. Den Eindruck verstärkt das doppelte Seitenleitwerk mit der aufgesetzten Tragfläche, das an den Heckflügel eines Rennwagens erinnert.

Aus dem Auto wird ein Flugzeug

Die vorderen Tragflächen sind im Straßenmodus in der Karosserie untergebracht. Dazu fährt die Heckpartie nach hinten, das Fahrzeug wird verlängert. Dann werden die Tragflächen ausgeklappt. Die Verwandlung des Straßenfahrzeugs in ein Fluggerät dauert laut Hersteller weniger als drei Minuten.

Das Aircar wiegt 1.100 kg und kann eine Nutzlast von 200 kg tragen. Der Antrieb ist ein 140 PS starker Motor von BMW mit einem Hubraum von 1,6 Litern. Der treibt im Flugmodus einen Heckpropeller an. Das Aircar erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, die Reichweite soll 1.000 km betragen. Zum Abheben braucht es eine Startbahn von etwa 300 m Länge.

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Klein Vision hat zunächst einen Zweisitzer gebaut. Auf der Website zeigt das Unternehmen aber auch weitere Konzepte: So soll es einen Viersitzer geben und außerdem eine Variante mit zwei Propellern. Schließlich ist auch eine amphibische Version geplant, die auf dem Wasser landen soll.

Klein arbeitet bereits seit Anfang der 1990er Jahre an Flugautos. Das aktuelle ist die fünfte Generation. 2014 hatte er die dritte vorgestellt, die damals noch Aeromobil hieß. Im Jahr darauf stürzte er damit bei einem Testflug ab. Er überstand den Unfall weitgehend unbeschadet.

"Die wichtigsten Flugparameter bestätigten alle theoretischen Konzepte und Berechnungen, die der Entwicklung des Aircar zugrundelagen", sagte Klein. In einem halben Jahr will Klein eine serienreife Version vorstellen. "Die gute Nachricht ist, dass wir bereits einen Käufer haben."

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dummzeuch 05. Nov 2020

Technisch eine tolle Ingenieursleistung und sicherleich ein schönes Spielzeug für den...

LemmingGo 05. Nov 2020

Naja, vielleicht ist das für Ärzte/Techniker in ländlichen Gegenden cool. 300 m passende...

Bouncy 04. Nov 2020

Ok, das ist bemerkenswert, da hat wohl jemand Durchhaltevermögen und ein endloses Konto...



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