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Luftfahrt: Fliegendes Motorrad Kitty Hawk Flyer hebt ab

Acht Rotoren, zwei Schwimmer, ein Passagier: Das Fluggerät Kitty Hawk Flyer ist ein Ultraleichtflugzeug, das über US-Binnengewässern eingesetzt werden soll. Das Projekt hat einige prominente Unterstützer.

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Kitty Hawk Flyer: unterstützt von Larry Page, mitentwickelt von Sebatian Thrun
Kitty Hawk Flyer: unterstützt von Larry Page, mitentwickelt von Sebatian Thrun (Bild: Kitty Hawk/Screenshot: Golem.de)

Mal eben zu den Nachbarn über den See fliegen? Das soll das Fluggerät Kitty Hawk Flyer ermöglichen, das das US-Unternehmen Kitty Hawk entwickelt hat. Es ist dieser Tage erstmals geflogen.

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Der Kitty Hawk Flyer wiegt rund 100 Kilogramm und ist für eine Person konzipiert. Das Fluggerät besteht aus vier zu einem Doppelkreuz angeordneten Trägern. Darunter sind acht elektrisch betriebene Propeller sowie zwei Schwimmer montiert, auf denen der Kitty Hawk Flyer landet. Damit kann er zwar sowohl an Land als auch auf dem Wasser aufsetzen, allerdings ist er ausschließlich für Flüge über Binnengewässer vorgesehen.

Der Kitty Hawk Flyer ist ein fliegendes Motorrad

"Der Prototyp sieht sehr wie ein fliegendes Motorrad aus und fühlt sich auch so an", schreibt die US-Journalistin Cimeron Morrissey, die den Kitty Hawk Flyer ausprobiert hat. Man sitze darauf ähnlich wie auf einem Motorrad. Die Bedienelemente seien in einen Lenker integriert und funktionierten "ähnlich wie die Knöpfe und Joysticks eines Computerspiel-Controllers". Sie sei mit dem Kitty Hawk Flyer etwa 40 Kilometer pro Stunde schnell über das Wasser geflogen.

Das Fluggerät ist ein Ultraleichtflugzeug der Kategorie 103 der US-Luftfahrtregelung (Federal Aviation Regulations). Diese Ultraleichtflugzeuge gelten in den USA als Fahrzeug und nicht als Fluggerät und erfordern keine Pilotenlizenz. Zu lernen, den Kitty Hawk Flyer zu fliegen - oder besser gesagt: zu fahren -, soll einfach sein und nicht lange dauern.

Sebastian Thrun hat den Kitty Hawk Flyer mitentwickelt

An der Entwicklung war Sebastian Thrun beteiligt, Gründer von Googles Geheimlabor X und Entwickler der autonom fahrenden Google-Autos. Ebenso beteiligt waren Cameron Robertson und Todd Reichert vom kanadischen Unternehmen Aerovelo. Die Ausgründung der Universität von Toronto hat vor einigen Jahren den Fahrrad-Helikopter Atlas gebaut, der mit Muskelkraft angetrieben wird, sowie ein Fahrrad für einen Geschwindigkeitsrekord.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von Alphabet-Chef Larry Page. Page hatte in die Startups Zee-Aero und Kitty Hawk investiert, die beide ein solches Fluggerät entwickeln. Inzwischen gehören beide Unternehmen zusammen.

Kitty Hawk will den Kitty Hawk Flyer nach eigenen Angaben Ende des Jahres in den USA auf den Markt bringen. Der Preis wird erst dann bekanntgegeben.



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M.P. 25. Apr 2017

Ich glaube nicht, dass Du das lange an diesem See in den USA machen würdest - dann käme...

Nullmodem 25. Apr 2017

kwt

Jossele 25. Apr 2017

Ist bei technischen Innovationen wie dieses Spielzeug oder autonomes fahren a la Tesla...


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