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Was die neuen Tragflächen leisten

Also entwickelten die Forscher zwei verschiedene Flügel, die das Flattern besser kontrollieren und dämpfen. Der eine ist ein extrem leicht gebauter oder aeroelastischer Flügel, der das Flattern durch seine Elastizität ausgleicht. Er besteht aus Glasfasern. Die Entwickler konnten sein Biege- und Verwindungsverhalten durch eine spezielle Ausrichtung der Fasern beeinflussen. "Wird der Flügel durch die Luftkräfte gebogen, dreht er sich gleichzeitig und weicht den Lasten der Anströmung sozusagen aus", sagte Wolf-Reiner Krüger vom DLR-Institut für Aeroelastik Golem.de. Das Göttinger DLR-Institut arbeitete dabei mit der holländischen Universität Delft zusammen.

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Der zweite ist ein Flügel, dessen äußere Klappen an der Flügelhinterkante das Flattern dämpfen. Dieser Flatterflügel ist ein Entwurf der TUM. Er besteht ebenfalls aus Glasfasern. Spezielle Algorithmen im Flugregler, dem Steuerungssystem des Flugzeugs, unterdrücken das Flattern, indem sie die Klappen entsprechend bewegen.

Das erleichtert nicht nur die Arbeit des Piloten. "Die am DLR entwickelte aktive Klappenregelung vergrößert die Möglichkeiten für eine wesentlich leichtere Bauweise maßgeblich", sagte Looye. "Mit einem solchen Flügel könnten künftig 20 Prozent mehr Fracht transportiert oder sieben Prozent Treibstoff eingespart werden", sagte Bálint Vanek, der Flexop-Projektleiter, Golem.de. Der ungarische Projektpartner steuert einen zweiten, alternativen Flugregler bei.

Airbus lieferte einen dritten Flügel als Abbild zurzeit gebräuchlicher Designs. Dieser diente als Referenzmodell bei der Erprobung der beiden anderen Flügel und zur Vorbereitung der eigentlichen Flugversuche.

Alle drei Flügelpaare sind mit speziellen Sensoren zur Belastungsmessung ausgestattet. Sie bestehen aus Glasfasern, durch die Laserstrahlen geschickt werden. Das Lasersignal ändert sich je nach Belastung, diese Veränderung wird aufgezeichnet.

Das Testflugzeug selbst ist eine unbemannte Drohne, die je nach Bedarf mit einem Flügelpaar ausgerüstet wird. Die Drohne ist dreieinhalb Meter lang und hat eine Spannweite von sieben Metern. Die Flügel selbst sind maßstäblich verkleinerte Abbilder größerer Jet-Flügel. Vor den Testflügen unterzogen die Forscher alle Tragflächenpaare ausgedehnten Standschwingungstests. Mit dem Airbus-Referenzflügel erflogen sie für die Tests geeignete Flugprofile. Bislang sind jedoch nur der Referenzflügel und der aeroelastische Flügel tatsächlich geflogen.

Die Flüge verliefen erfolgreich.

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 Luftfahrt: Erstflug für superelastische TragflächenErfolgreiche Versuchsreihen 
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MrAndersenson 14. Mai 2020

Heut früh angekuggt. +1 ;)

ap (Golem.de) 14. Mai 2020

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MrAndersenson 14. Mai 2020

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MrAndersenson 14. Mai 2020

Da ist bestimmt noch was rauszuholen wenn Federn angeklebt ;)


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