Luftfahrt: Der Hamburger Hafen wird zum Reallabor für Drohnen

Im Hamburg soll getestet werden, wie Drohnen auch außer Sichtweite des Piloten eingesetzt werden können, ohne Flugzeuge zu gefährden.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohnen sollen künftig auch außer Sichtweite des Piloten sicher fliegen.
Drohnen sollen künftig auch außer Sichtweite des Piloten sicher fliegen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Wie können unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) mit bemannten sicher interagieren? Diese Frage ist wichtig, wenn beide zusammen im gleichen Luftraum agieren sollen. In Hamburg soll das künftig getestet werden.

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator*in (Windows) (w/m/d)
    Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH, Berlin
  2. ICT Systems Engineer (m/w/d)
    Büro Marxer Büro-Systeme AG, Schaan (Liechtenstein)
Detailsuche

Im Hafen der Hansestadt soll in den kommenden Monaten das erste Testfeld für einen Drohnen-Luftraum in Deutschland entstehen. Das Projekt ist eine Kooperation der Deutschen Flugsicherung (DFS) und des Unternehmens Droniq, einem Joint Venture von DFS und der Deutschen Telekom.

Für eine sichere Koordinierung zwischen bemanntem und unbemanntem Flugverkehr wird ein eigenes Verkehrssystem für die Drohnen eingerichtet, der sogenannte U-Space. Entwickelt wurde er von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (European Union Aviation Safety Agency, Easa).

Im U-Space gibt es spezielle Regeln und Verfahren, um den Drohnenverkehr zu regeln. Das soll es ermöglichen, Drohnenflüge schnell, sicher und ohne großen Verwaltungsaufwand durchzuführen, auch außerhalb der Sichtweite des Piloten.

Der USSP vergibt Fluggenehmigungen

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

So soll es möglich sein, UAVs für Transporte einzusetzen, um Baustellen oder Trassen aus der Luft zu inspizieren. Ein sogenannter U-Space Service Provider (USSP) übernimmt die Koordination: Der ist Ansprechpartner für die Drohnenpiloten, informiert die Piloten über den aktuellen bemannten und unbemannten Flugverkehr sowie über etwaige Luftraumbeschränkungen und vergibt Fluggenehmigungen.

Im Hamburger Hafen entsteht derzeit ein U-Space Reallabor, in dem das System in der Praxis getestet wird. Die Aufgaben des USSP wird dort Droniq übernehmen. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit einer halben Million Euro.

"Durch den U-Space lässt sich künftig auch im urbanen Raum das volle Potenzial der Drohne in einem vorgegebenen Rahmen nutzen", sagte Droniq-Chef Jan-Eric Putze. "Für den unbemannten Flugverkehr ist das ein Meilenstein. Wir sind stolz darauf, erstmals zu zeigen, wie diese Zukunft aussehen kann."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kryptowährung
Paar will Ethereum verklagen, weil es nicht an Coins kommt

3.000 Ether kaufte ein Paar 2014. Doch den Schlüssel zum Wallet will es nie erhalten haben. Jetzt sammeln die beiden Geld, um Ethereum zu verklagen.

Kryptowährung: Paar will Ethereum verklagen, weil es nicht an Coins kommt
Artikel
  1. Luftsicherheit: Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint
    Luftsicherheit
    Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint

    Ein Jugendlicher hat ein Foto einer Waffe per Apples Airdrop an mehrere Flugpassagiere gesendet. Das Flugzeug wurde daraufhin evakuiert.

  2. VW ID.4 im Test: Schön brav
    VW ID.4 im Test
    Schön brav

    Eine Rakete ist der ID.4 nicht. Dafür bietet das neue E-Auto von VW viel Platz, hält Spur und Geschwindigkeit - und einmal geht es sogar sportlich in die Kurve.
    Ein Test von Werner Pluta

  3. Black Widow: Scarlett Johansson verklagt Disney
    Black Widow
    Scarlett Johansson verklagt Disney

    Scarlett Johansson hat wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage eingereicht. Disney nennt das Verhalten "herzlos".


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Marken-Sparen bei MediaMarkt (u. a. Lenovo & Razer) • Tag der Freundschaft bei Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Razer Deathadder V2 Pro Gaming-Maus 95€ • Alternate-Deals (u. a. Kingston 16GB Kit DDR4-3200MHz 81,90€) • Razer Kraken X Gaming-Headset 44€ [Werbung]
    •  /