• IT-Karriere:
  • Services:

Luftaufnahmen: CNN startet mit Drohnenjournalismus

CNN Air heißt die neue Form der Berichterstattung, bei der das Bildmaterial von Kameradrohnen stammt, die im Auftrag des US-Fernsehsenders unterwegs sind. CNN hat dazu eine Sonderlizenz der Luftsicherheitsbehörde erhalten, weil kommerzielle Drohnenflüge in den USA größtenteils verboten sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Bilder von Kameradrohnen sollen Nachrichten ergänzen.
Bilder von Kameradrohnen sollen Nachrichten ergänzen. (Bild: James Strong/CC0 1.0)

Der Fernsehsender CNN will in sein Programm Bilder von Drohnen, die von zwei professionellen Kameraleuten gesteuert werden, aufnehmen. Zu interessanten Motiven dürften Veranstaltungen oder Katastrophenschauplätze zählen, die in ihrem Ausmaß vom Boden aus nicht visuell erfasst werden können. Das könnten zum Beispiel Brände, Erdrutsche, Erdbeben oder Überschwemmungen wie im US-Bundesstaat Louisiana sein.

Stellenmarkt
  1. Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Mainz

CNN Air operiert mit einer Sondererlaubnis der US-Flugsicherheitsbehörde FAA (Federal Aviation Administration), um Möglichkeiten des Drohnenjournalismus zu erkunden. Außerdem ist CNN eine Partnerschaft mit der Nasa eingegangen, deren Pathfinder-Projekt zum Ziel hat, ein Flugüberwachungssystem für Drohnen zu entwickeln. So könnten kommerzielle Drohnen teilweise auch außerhalb des Sichtbereichs des Piloten fliegen, ohne mit anderen Flugkörpern, Gebäuden, Tieren oder Menschen zu kollidieren. Bei Pathfinder fliegen die Drohnen mit dem Latas (Low Altitude Tracking and Avoidance System) von Precisionhawk, um Zusammenstöße zu verhindern.

Das Flugüberwachungssystem besteht aus Transpondern an Bord der Drohnen und einer Software, die Flugbahnen und mögliche Kollisionen vorausberechnen sowie Warnhinweise geben sollen, damit rechtzeitig eingegriffen werden kann. Durch das Latas dürfen die Drohnen auch den unmittelbaren Sichtbereich des Piloten verlassen. CNN soll in städtischen Gegenden auf diese Weise fliegen.

In den USA können kommerzielle Drohnen nur mit einer speziellen Erlaubnis eingesetzt werden. Einige Filmunternehmen und Firmen, die sich mit Müllentsorgung sowie Öl- und Gasförderung beschäftigen, nutzen diese bereits. Auch zur Beobachtung von Feldern werden sie testweise eingesetzt.

Ein Grund für die restriktive Handhabung ist die Flugsicherheit: Ende 2015 hatte die FAA eine Liste mit Drohnenzwischenfällen in den USA veröffentlicht, die erhebliche Fallzahlen aufweist. Das in den USA geplante Regelwerk für Drohnen wird nicht nur Sicherheitsaspekte, sondern auch Fragen der Persönlichkeitsrechte festlegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (mit AMD Ryzen 9 5900X + Gigabyte RTX 3080 AORUS für 3.000€)
  2. bei o2 für 44,99€ pro Monat (24 Monate Laufzeit)
  3. bei o2 für 42,99€ pro Monat (24 Monate Laufzeit)
  4. (u. a. LG 43UP76906LE 43 Zoll LCD für 482,50€ (inkl. Cashback), Gigaset C 430 A Duo 2x...

craylon 22. Aug 2016

Gibt bestimmt dann auch DRohnenkämpfe wenn RTL,CNN,NBC,ARD,ZDF,Bild............. um das...

ChMu 22. Aug 2016

Ist ja auch viel gefaehrlicher fuer die Jumbojets wenn so eine Drohne in 80m Hoehe ueber...

X-XXX-X 22. Aug 2016

was Brände / Großbrände / Waldbrände betrifft, wird/kann nicht mehr sicher fliegend...


Folgen Sie uns
       


Cowboy 4 ausprobiert

Die urbanen Pedelecs von Cowboy liegen gut auf der Straße und sind dank neuem Motor antrittstärker.

Cowboy 4 ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /