Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Luffu Link: Fitbit-Gründer bauen Gesundheitsarmband mit eigenem LTE

Das Luffu Link erfasst Gesundheitsdaten und kann dank LTE-M und GPS auch ohne Smartphone Nachrichten verschicken.
/ Peter Steinlechner
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Artwork des Luffo Link (Bild: Luffo)
Artwork des Luffo Link Bild: Luffo

Die Fitbit-Gründer James Park und Eric Friedman melden sich mit einem neuen Wearable zurück. Das Luffu Link ist ein Gesundheitsarmband mit eigenem Mobilfunk und GPS, das für wichtige Funktionen ohne Smartphone auskommt. Statt Apps ans Handgelenk zu bringen, konzentriert sich das Gerät auf Gesundheitsdaten, Standort und Kommunikation.

Einen Bildschirm gibt es bewusst nicht. Das Link erfasst im Hintergrund unter anderem Aktivität, Schritte, Schlaf, Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität. Die zugehörige Luffu-App wertet die Daten aus und soll mithilfe von KI längerfristige Veränderungen erkennen, etwa auffallend wenig Bewegung oder veränderte Schlafgewohnheiten.

Ungewöhnlich für ein solches Wearable ist die Mobilfunkanbindung per 4G LTE-M. Zusammen mit dem eingebauten GPS kann das Armband auch ohne Smartphone in der Nähe seinen Standort übermitteln sowie Nachrichten verschicken. LTE-Daten sind bereits enthalten, ein eigener Mobilfunkvertrag ist nicht nötig.

Auch Sprache lässt sich direkt am Armband aufzeichnen. Per eingebautem Mikrofon können Nutzer Informationen zu Medikamenten, Symptomen, Mahlzeiten oder ihrer Stimmung erfassen.

Die Angaben werden anschließend in der Luffu-App mit anderen Gesundheitsinformationen zusammengeführt. Einen Lautsprecher besitzt das Link ebenfalls; konkrete Funktionen dafür nannte der Hersteller bislang nicht.

Vorerst nur in den USA erhältlich

Per Tastendruck lässt sich außerdem eine Hilfe-Nachricht an vorher festgelegte Kontakte schicken. Dabei können unter anderem Standort und Gesundheitsinformationen übermittelt werden. Zwei kurze Tastendrücke dienen umgekehrt als einfaches Signal, dass alles in Ordnung ist. Eine Notrufzentrale oder Rettungsdienste kontaktiert das System nicht.

Die Akkulaufzeit gibt Luffu(öffnet im neuen Fenster) mit bis zu fünf Tagen an. Dieser Wert gilt allerdings bei ausgeschaltetem GPS, bestehender Bluetoothverbindung zum Smartphone, einigen Sprachaufzeichnungen pro Tag und lediglich Hilfe-Nachrichten über LTE. Eine häufigere Nutzung von GPS und Mobilfunk verkürzt die Laufzeit.

Die Auslieferung ist für Anfang 2027 geplant. Vorbesteller zahlen 250 US-Dollar, regulär soll das Link 300 US-Dollar kosten. Voraussetzung ist zusätzlich ein Luffu-Familienabo.

Der günstigste Tarif kostet 20 US-Dollar monatlich, oder 200 US-Dollar jährlich und umfasst bis zu vier Personen; mehrere Link-Armbänder können denselben Tarif verwenden. Für Deutschland gibt es bislang keinen Termin.


Relevante Themen