Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Luffo: Fitbit-Gründer starten neue Gesundheits-App für Familien

Luffu soll Gesundheitsdaten und Pflegeinfos an einem Ort bündeln und Familien per KI beim Überblick und bei frühen Warnsignalen unterstützen.
/ Peter Steinlechner
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Sportuhren von Fitbit (Bild: Rich Fury/Getty Images for Fitbit)
Sportuhren von Fitbit Bild: Rich Fury/Getty Images for Fitbit

Die Fitbit-Gründer James Park und Eric Friedman haben mit Luffu ein neues digitales Gesundheitsangebot vorgestellt. Anders als bei ihrem früheren Unternehmen Fitbit steht nicht die individuelle Fitness im Mittelpunkt, sondern die Organisation von Gesundheit und Pflege innerhalb von Familien.

Luffu(öffnet im neuen Fenster) ist als App-basierte Plattform konzipiert, die unterschiedliche Gesundheitsinformationen an einem Ort zusammenführt. Dazu zählen unter anderem Daten aus Wearables und Gesundheits-Apps, Termine, Medikationspläne, Notizen zu Symptomen oder Arztbesuchen sowie manuell erfasste Inhalte wie Fotos oder Sprachaufzeichnungen.

Eine integrierte KI soll diese Informationen auswerten und Veränderungen erkennen, etwa bei Vitalwerten oder täglichen Routinen. Ziel ist es, Familienmitgliedern einen gemeinsamen Überblick zu ermöglichen und den Aufwand für die Koordination von Pflege und Gesundheit zu reduzieren.

Gerade in Haushalten, in denen sich Menschen gleichzeitig um Kinder, ältere Angehörige oder Partner kümmern, gehen Informationen oft über verschiedene Apps, Portale oder Zettel verloren.

Luffu: Volle Kontrolle über persönliche Daten

Luffu will diese Daten bündeln und bei Auffälligkeiten Hinweise geben, beispielsweise wenn Medikamente nicht wie geplant eingenommen wurden oder sich Gewohnheiten deutlich verändern.

Die Gründer sagen, dass die Nutzer selbst festlegen, welche Informationen geteilt werden und wer Zugriff erhält. Die Auswertung soll im Hintergrund erfolgen, ohne permanent aktiv eingreifen zu müssen. Aktuell befindet sich Luffu in einer öffentlichen, aber begrenzten Testphase. Interessierte können sich für den Zugang registrieren.

Langfristig denken Park und Friedman laut Ankündigung auch über ergänzende Hardware nach, um das System enger mit Sensoren und Alltagsgeräten zu verknüpfen. Konkrete Produkte oder Zeitpläne nannten sie jedoch noch nicht.

Für den Start konzentriert sich das Projekt auf die Software und die Frage, wie sich Gesundheitsdaten im Familienalltag übersichtlich und sinnvoll nutzen lassen.


Relevante Themen