Lüfter: Weniger Impeller-Rahmen-Abstand als bei Noctua gibt es nicht
Noctua hat auf der Computex ein Vorabmodell eines 120-mm-Lüfters gezeigt, bei dem der Abstand zwischen dem Impeller(öffnet im neuen Fenster) und dem Rahmen nur einen halben Millimeter beträgt. Der neue Lüfter soll sich künftig besonders gut für Radiatoren einer Wasserkühlung eignen, da er für mehr Druck und eine höhere Förderleistung optimiert wurde, als das bei Noctuas Lüfter-Modellen wie dem recht beliebten Vorgänger NF-P12 der Fall ist.
Bei einem Radiator ist ein hoher Luftwiderstand gegeben, der Lüfter muss gegen mit von Heatpipes durchzogene Lamellen pusten. Bietet ein Propeller einen hier nützlichen hohen Druck, fällt zumeist der Luftdurchsatz geringer aus. Umgekehrt weisen Lüfter mit hoher Förderleistung selten sehr viel Druck auf, was sie etwa für den Einsatz im Gehäuseheck prädestiniert.
Das neue Noctua-Modell wurde mit Fokus auf CPU-Kühler und Radiatoren entwickelt und soll bei 18 dB(A) mehr Druck sowie Luftdurchsatz bieten als bisherige Lüfter. Der österreichische Hersteller vergleicht den Neuling hierzu mit den bisherigen Propellern NF-S12A und NF-F12; ersterer gilt als sehr gutes Modell für die Gehäusebelüftung, letzterer als solches für Radiatoren.
Einige Messwerte zeigen, dass der neue Lüfter bei einer Wasserkühlung trotz 300 Umdrehungen mehr pro Minute 2,1 db(A) leiser ist und dabei eine 2 Grad Celsius geringere CPU-Temperatur erzielt. Einer der Gründe hierfür ist der nur einen halben Millimeter geringe Abstand vom Impeller zum Rahmen.
Schon eine geringe Unwucht des Impellers am Motor oder minimale Fertigungsschwankungen führen dazu, dass die Rotoren am Rahmen schleifen. Je größer der Impeller, desto höher sein Gewicht und die Unwucht. Das 120-mm-Modell ist daher zur Zeit in einem fortgeschritteneren Prototypen-Status.
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