Ludwigsburg: Hälfte der Bürger will Glasfaser kostenlos ins Haus

Bei einem Projekt haben sich ungewöhnlich viele Anwohner für FTTH entschieden. Sie bekommen sogar die Inhouseverkabelung ohne Aufpreis, wenn sie Fernsehen, Telefonie und Internet von den Stadtwerken buchen.

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Beginn des Ausbaus
Beginn des Ausbaus (Bild: Stadtwerke Ludwigsburg)

Die Stadtwerke in Ludwigsburg werden die ganze Stadt mit Glasfaser ausstatten. Wie die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) bekanntgaben, haben sich bereits mehr als die Hälfte der Angeschriebenen für den Hausanschluss entschieden, sagte Peter Danylak, Technischer Leiter der Stadtwerke.

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Hauseigentümer können den Anschluss in der Ausbauphase bis 12 Meter von der Grundstücksgrenze kostenfrei legen lassen. Danach werden 50 Euro pro Meter Leitungslänge berechnet. "Nach der Ausbauphase kostet der Hausanschluss an das Glasfasernetz 1.200 Euro plus Mehrwertsteuer", erklärte Danylak. Die Inhousverkabelung ist für "Abnehmer der Multi-Media-Produkte" der Stadtwerke kostenlos. Geboten werden Fernsehen, Telefonie und Internet.

Glasfaserausbau rechnet sich langfristig

Ludwigsburg in Baden-Württemberg mit rund 93.000 Einwohnern ist eine Stadt mit einem relativ hohen Durchschnittseinkommen.

Der flächendeckende Glasfaserausbau erfolgt in 24 Clustern. Jetzt starten die Tiefbauarbeiten mit dem Cluster 12, Eglosheim-Ost, und in Cluster 6, Grünbühl/Sonnenberg. Im Jahr 2015 hatte die SWLB mit dem Netzausbau für Geschäftskunden begonnen und seither unter anderem im Tammer Feld, in Neckarweihingen sowie in der Ludwigsburger Weststadt rund 30 Geschäftskunden angeschlossen.

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Das Glasfasernetz der SWLB wird voraussichtlich bis 2024 in ganz Ludwigsburg errichtet. Jedes Gebäude bekommt vier Fasern. Danylak: "Wir liefern mit unseren Produkten, die spätestens am Jahresende zur Verfügung stehen, nicht 'Bis zu', sondern liefern das, was im Vertrag steht."

Allen Beteiligten sei bewusst, dass sich die Investition nicht sofort rentiert, sondern erst in einigen Jahren. "Das nehmen wir bewusst in Kauf", sagte Oberbürgermeister Werner Spec der Stuttgarter Zeitung.

Die Deutsche Telekom hatte auf den Ausbaubeschluss der Stadtwerke mit einer Verstärkung ihres Vectoringausbaus reagiert.

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Ovaron 15. Mai 2017

Und trotzdem wurden und werden von ISDN nach ADSL nach ADSL2 nach VDSL2 nach Vectoring...

Ovaron 14. Mai 2017

Dort steht nichts dergleichen. das auf der verlinkten Quelle verfügbare Material...

plutoniumsulfat 11. Mai 2017

Schwach rausgeredet. Immerhin wollen wir nicht noch mehr Netze bauen, sondern es würde...

Rubbelbubbel 11. Mai 2017

Bei solchen Bildern kriege ich das Kotzen. Kotzen und Fremdschämen gleichzeitig. Genauso...



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