Lucidcam: 3D-Kamera mit 180-Grad-Sicht kommt in den Handel

Die per Crowdfunding finanzierte 3D-Kamera Lucidcam wird bald im regulären Handel erhältlich sein. Die Lucidcam nimmt ihre Umgebung in einem Blickwinkel von 180 Grad und in 4K auf. Als die Kampagne 2015 startete, sollte die Auflösung nur bei Full-HD liegen.

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Die Lucidcam wurde über Indiegogo finanziert.
Die Lucidcam wurde über Indiegogo finanziert. (Bild: Lucidcam)

Die 2015 per Crowdfunding ermöglichte 3D-Kamera Lucidcam kommt nach langer Wartezeit auf den Markt. Die Kamera mit zwei Objektiven und zwei Sensoren, die ihre Umgebung filmt und dabei Stereoton aufnimmt, ist anders als zuerst geplant nun mit 4K- und nicht nur mit Full-HD-Bildsensoren ausgerüstet.

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Der Blickwinkel liegt durch die Kombination beider Objektive bei 180 Grad. Die Crowdfunder bekamen die Kamera für 300 US-Dollar, ab 26. Juni 2017 kann sie für 500 US-Dollar vorbestellt werden. Der Hersteller will die Lucidcam Anfang August ausliefern.

Um statt der 180-Grad-Abdeckung ein sphärisches Rundumvideo aufzunehmen, lassen sich Lucidcams kombinieren. Nach Herstellerangaben unterstützt die Lucidcam mittels WLAN zum Smartphone auch Livestreaming auf Facebook und Youtube. Die Kamera verfügt über ein Stereomikrofon, 32 GByte internen Speicher sowie einen MicroSD-Kartenschacht zur Aufzeichnung des Materials. Dazu kommt ein HDMI-Ausgang. Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei 1,5 Stunden. Die Lucidcam misst 131 x 67,3 x 25 mm und wiegt 225 Gramm.

Zwar gibt es mittlerweile eine Reihe von Rundumkameras für Consumer, die sogar ein 360-Grad-Bild aufnehmen, doch die Aufnahmen der Lucidcam sind im Gegensatz dazu stereoskopisch. Das ermöglicht die immersive Nutzung des Bildmaterials auf Head-mounted-Displays (HMD).

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