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Lucasfilm: Carrie Fisher wird in Star Wars nicht digital ersetzt

Um das Andenken an Carrie Fisher zu ehren, soll in den künftigen Star-Wars-Filmen keine digitale Kopie ihre Rolle übernehmen. Das versicherten Disney und Lucasfilm. In einem anderen Fall hatten sie sich anders entschieden.
/ Hauke Gierow
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Carrie Fisher wird nicht durch eine digitale Kopie ersetzt. (Bild: Chris Jackson/Getty Images)
Carrie Fisher wird nicht durch eine digitale Kopie ersetzt. Bild: Chris Jackson/Getty Images

Lucasfilm hat Spekulationen zurückgewiesen(öffnet im neuen Fenster), das Unternehmen plane, die kürzlich verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher in den künftigen Star-Wars-Filmen durch eine digitale Kopie zu ersetzen. In dem Post heißt es: "Normalerweise reagieren wir nicht auf Spekulationen von Fans und der Presse, aber wir wollen auf ein Gerücht reagieren, das derzeit herumgeht." Die Zeitschrift Hollywood Reporter hatte zuvor über angeblich existierende Pläne berichtet.

"Carrie Fisher war, ist, und wird immer ein Teil der Lucasfilm-Familie sein", heißt es in der kurzen Mitteilung. "Sie war unsere Prinzessin, unsere Generalin und, viel wichtiger, unsere Freundin." Ihr Verlust schmerze nach wie vor. Man wolle ihren Erinnerungen und ihrer Leistung als Darstellerin von Prinzessin Leia huldigen .

Es gibt einen Präzedenzfall

In einem anderen Fall hatte sich Lucasfilm anders entschieden. Der 1994 verstorbene Schauspieler Peter Cushing war im Film "Rogue One" erneut als Grand Moff Tarkin zu sehen. Wie Rechteinhaber Disney mit dem Verlust von Fisher umgehen will, ist unklar. Offenbar war das Unternehmen gegen den plötzlichen Tod der bei ihrem Tod erst 60-jährigen Schauspielerin versichert und erhält eine Summe von 50 Millionen US-Dollar.

Fisher ist in der vergangenen Woche beigesetzt worden. Ihre Asche wurde in eine Urne in Pillenform gefüllt(öffnet im neuen Fenster). Diese soll das Antidepressivum Prozac darstellen, das Fischer über viele Jahre einnahm. Fischer erkrankte früh an einer bipolaren Störung, mit der sie zeitlebens offen umging. Eines ihrer Anliegen war, den Umgang mit psychischen Krankheiten zu enttabuisieren. Kurz nach Fisher starb im vergangenen Jahr auch ihre Mutter.


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