Luca de Meo: Renault sucht Partner zur Kostensenkung bei E-Autos

Renault-Chef Luca de Meo berät laut einem Medienbericht mit Volkswagen über eine Kooperation für ein preisgünstiges E-Auto im Einsteigersegment. Das schreibt die Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) . Die Gespräche liefen zwar noch, Renault werde das Projekt aber nicht aufschieben, um auf Partner zu warten, sagte de Meo. Das Ziel sei ein Elektroauto, das weniger als 20.000 Euro koste.
Auf dem Genfer Automobilsalon bestätigte de Meo laut Automobilwoche zudem, dass Renault und Volkswagen über eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer neuen Elektroplattform verhandelten. Diese würde die Grundlage für den Nachfolger des Renault Twingo bilden.
Zusammenarbeit soll Kosten senken
"Wir haben gute Kontakte zu Volkswagen" , sagte de Meo, nannte aber kaum Details zum Stand der Gespräche. Das Projekt sei für alle interessierten Partner offen. "Wir haben die Plattform. Jeder, der sich daran beteiligen will, kann sich melden." Renault führe keine exklusiven Gespräche mit VW.
Mit dem ID.2 rollt zwar 2026 ein VW-Kleinwagen der 25.000-Euro-Klasse zu den Händlern. Für die Massenelektrifizierung reicht dieses Preisniveau jedoch nicht aus. VW braucht noch erschwinglichere Varianten. Da komme die Expertise des Renault-Teams gerade recht, hieß es in einem Bericht des Handelsblatts im Jahr 2023 .
Renault stellte jüngst den Renault 5 E-Tech Electric vor. Unter der Haube des Fahrzeugs findet sich ein kompakter Motor, der auf den Antrieben von Megane E-Tech Electric und Scenic E-Tech Electric basiert, aber weniger Bauraum einnimmt. Das Aggregat wird in drei Leistungsstufen angeboten: 110, 90 und 70 kW. Die unterschiedlich starken E-Motoren und Akkus mit 40 bis 52 kWh ermöglichen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern nach WLTP. Die Basisversion soll ab 25.000 Euro kosten.



