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LTFS: Band-Dateisystem ist ISO-Standard

Die Austauschbarkeit von Daten auf LTFS-Bändern ist jetzt internationaler Standard. Damit soll sichergestellt werden, dass Daten generations- und technikübergreifend verwendbar sind. Die Kompatibilität zwischen den Bandsystemen gilt aber nur auf Dateisystemebene.

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Bandspeichersysteme wie das MSL6480 arbeiten mit LTFS.
Bandspeichersysteme wie das MSL6480 arbeiten mit LTFS. (Bild: HPE)

Sechs Jahre nach der Einführung ist das Linear Tape File System (LTFS) zum ISO-Standard geworden, wie Hewlett Packard Enterprise bekanntgab. SO/IEC 20919:2016 ist der genaue Name des ISO-Standards, der das Dateisystem LTFS zur internationalen Norm macht und seit der LTO-5-Generation eingesetzt wird.

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Das LTO-Konsortium ist es auch, das sich ursprünglich mit dem Dateisystem beschäftigte, nach einigen Jahren jedoch die Standardisierung abgab, mit dem Ziel, auch konkurrierende Bandsysteme mit in den Prozess der Entwicklung von LTFS einzubinden. Die Aufnahme als ISO-Standard soll nun dafür sorgen, dass sich weltweit alle Teilnehmer an den Standard halten können.

Die Kompatibilität gilt nur auf Dateisystemebene. Die Unterstützung von LTFS samt ISO-Siegel bedeutet nicht, dass beispielsweise ein zukünftiges LTO-8-Laufwerk LTO-5-Medien verarbeiten kann. Die begrenzte Medienkompatibilität löst LTFS nicht. Und beim Einsatz eines anderen Bandsystems bedeutet das auch nur, dass die Daten austauschbar sind, was entsprechende Software flexibler mit der Hardware umgehen lässt.

Entsprechende Lösungen können beispielsweise entweder auf LTO-Tapes oder auf IBMs recht teure 3592er-Tapes auf Jaguar-Laufwerken per LTFS schreiben.

Eine Vorschau des Standards kann bei iso.org eingesehen werden. Ein kleiner Überblick über die aktuellen Entwicklungen bei Bandlaufwerken bietet unser Artikel Der Bandspeicher ist nicht am Ende.

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