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LTE: Vodafone baut Mobilfunknetz in Freizeitparks aus

Vodafone tauscht sein Mobilfunknetz in den großen Freizeitparks komplett aus. Neue Antennenhardware und Software bringen HSPA+- und LTE-Versorgung für die Gäste und ihre Foto- und Videoflut.

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Vodafone-Techniker
Vodafone-Techniker (Bild: Vodafone)

Vodafone hat sein Mobilfunknetz in den zehn größten Freizeitparks Deutschlands ausgebaut. Das gab der Betreiber am 27. April 2016 bekannt. Vodafone-Techniker hätten auf einer Fläche von 700 Hektar alle Hard- und Softwarekomponenten komplett ausgetauscht und ein flächendeckendes HSPA+-Netz mit Datenraten bis zu 42,2 MBit/s installiert.

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Vodafone-Sprecher Volker Petendorf sagte Golem.de: "In die Netzmodernisierung haben wir einen siebenstelligen Euro-Betrag investiert, also deutlich mehr als eine Millionen Euro."

Die dort übertragene Datenmenge schwanke nach Saison und Besucherzahl. "Für den Europapark Rust haben wir beispielhaft ermittelt, dass in der Hauptsaison im Durchschnitt 2.000 GByte pro Tag und in der Nebensaison 1.000 GByte übertragen werden", erklärte Petendorf.

Vodafone hatte bereits erwogen, die UMTS-Frequenzen für LTE zu verwenden. So wären bis zu 1,7 GBit/s möglich. Der Ausbau mit HSPA+ zeigt, dass es sich hierbei wie berichtet um mittelfristige Planungen handelt. Grundsätzlich seien alle Mobilfunktechnologien frequenzneutral, sagte Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck Golem.de im Februar 2016 auf Anfrage. "Wir sehen eine rasant zunehmende Verbreitung von LTE-fähigen Smartphones in unserem Netz." Durch Netzmodernisierung und Einführung von Single-RAN-Technologie an allen Basisstationen könne Vodafone die bislang jeweils nur für eine Mobilfunktechnologie genutzten Frequenzen flexibel einsetzen.

LTE mit bis zu 225 MBit/s

Zudem habe Vodafone LTE auf 90 Prozent der Fläche der Parks ausgebaut. Damit sei die Internetnutzung mit bis zu 225 MBit/s und HD Voice möglich. Damit Tausende von Parkbesuchern gleichzeitig am selben Ort telefonieren und das Internet nutzen können, "hat Vodafone im Rahmen dieser jetzt abgeschlossenen Park-Netzmodernisierung auch die Kapazitäten seines Netzes um 35 bis 40 Prozent erhöht", erklärte das Unternehmen.

HD-Voice-Telefonate bieten erhöhte Tonqualität. Doch diese Übertragungen sind nur möglich, wenn die gesamte Verbindungskette und die beiden Endgeräte zu HD-Voice kompatibel sind. Im März 2015 hatte der Netzanbieter angefangen, VoLTE in Deutschland freizuschalten.

Ausgebaut wurde das Netz im Serengeti-Park, Europapark Rust, Heide Park Soltau, Erlebnispark Tripsdrill, Natur-Resort Tripsdrill, Legoland Günzburg, Hansa-Park Sierksdorf, Movie Park Bottrop-Kirchhellen, Holiday Park Haßloch, Phantasialand Brühl und im Belantis in Leipzig.

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Heldbock 28. Apr 2016

Was machst du in einem Freizeitpark? Ich habe eigentlich weniger das Bedürfnis, den...

Moe479 27. Apr 2016

... im heidepark soltau nun auch surfen zu können ...


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