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WLAN-Technik weniger störanfällig

Gerade bei Motorrädern und E-Bikes ist nach Ansicht von NXP der Einsatz von C-V2X mit einem zusätzlichen Kostenfaktor verbunden, weil dort normalerweise kein LTE eingesetzt werde. Für NXP ist es keine "brauchbare Alternative", V2X-Anwendungen wegen der Ortungsproblematik auf Smartphones zu bringen. Weil LTE-C2X die Anforderungen der Mobilfunktechnik übernommen habe, sei es generell nicht so gut für den Einsatz als Auto-zu-Auto-Kommunikation geeignet. Das Auto-WLAN sei hingegen weniger anfällig für Störobjekte, schnell wechselnde Mehrwege-Reflexionen und den Doppler-Effekt bei Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h.

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Ob diese technischen Fragen bei der Entscheidung des Ministerrats eine Rolle spielen werden, ist jedoch unklar. Dem Verkehrsministerium zufolge hat sich Deutschland der Position des Juristischen Dienstes angeschlossen und auf einer Sitzung der Ratsarbeitsgruppe Intermodaler Verkehr und Vernetzung (RAG Intermodal) am 3. Mai 2019 dafür votiert, die Widerspruchsfrist um zwei Monate zu verlängern. Auch Spanien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Ungarn, Lettland, die Slowakei, die Niederlande, Griechenland, Italien, Zypern und Belgien sprachen sich demnach für eine Verlängerung aus. Der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (AStV) habe sich diesem Beschluss am 8. Mai 2019 angeschlossen.

EU-Kommission ist zuversichtlich

Auf Anfrage konnte das Verkehrsministerium jedoch nicht mitteilen, welche rechtlichen Bedenken der Juristische Dienst geltend gemacht habe. Die Befürworter der Mobilfunktechnik dürften die Fristverlängerung jedoch nicht ungenutzt lassen, um ihre technischen und finanziellen Einwände gegen Auto-WLAN wieder vorzubringen.

Dennoch gibt sich die EU-Kommission auf Anfrage von Golem.de zuversichtlich, "dass der Rat am Ende dieses Zeitraums oder möglicherweise noch früher unseren Vorschlag unterstützen wird". Das liege nicht zuletzt daran, "weil der delegierte Rechtsakt in nicht weniger als 14 Sitzungen mit Experten der Mitgliedstaaten diskutiert und vorbereitet wurde". Wie die Lobbyschlacht in den kommenden Monaten ausgehen wird, scheint derzeit nicht absehbar. Aus technischen Gründen und wegen angeblich niedriger Kosten sollte jedoch LTE-V2X sicher nicht der Vorzug gegeben werden.

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 NXP hält getrennte Modems für erforderlich
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Lachser 04. Jun 2019

Ich sehe die Gefahr nicht mal durch einen Einbruch in ein geschütztes System. Das ist...

Doener 20. Mai 2019

Die Messung der Signallaufzeit und das validieren des Abstandes macht aus mehren gründen...

Eheran 19. Mai 2019

Warum eine ID? Wenn man den Standort auf <<1m genau hat, dann reicht einfach der...

senf.dazu 18. Mai 2019

Und bei den meisten rechnet sich aber halt das Taxi nicht. Aber das Auto. Aber vielleicht...

schnedan 17. Mai 2019

bei den Automotive Stückzahlen... Zusatzkosten pro Fahrzeug <10¤... abgesehen davon: Bei...


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