LTE und VDSL: Besserer Telekom-Hybridrouter kommt noch dieses Jahr

Es wird endlich konkret mit einem neuen Endgerät für Kunden eines Hybridzugangs der Deutschen Telekom. Der Router Speedport Hybrid ist seit vier Jahren auf dem Markt.

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Hybrid-Router der Telekom
Hybrid-Router der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Der lange angekündigte neue Hybridrouter der Deutschen Telekom wird noch im Jahr 2018 erscheinen. "Die Telekom wird im Laufe dieses Jahres einen neuen Hybridrouter einführen und zur gegebenen Zeit dazu informieren", sagte Telekom-Sprecherin Michaela Weidenbrück Golem.de auf Anfrage. Angaben zu den Spezifikationen des Routers wurden nicht gemacht.

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Bisher war bekannt, dass die Telekom daran arbeitet, mit Partnern einen neuen Hybridrouter herauszubringen. Das erklärte Bruno Jacobfeuerborn, damals Technikchef der Telekom, bereits im November 2017. Einer der Lieferanten für den Router werde wohl wieder der chinesische Netzwerkausrüster Huawei sein, jedoch nicht mehr der einzige.

Die Telekom hat seit dem Jahr 2014 einen Hybridrouter von Huawei im Angebot. Der Router Speedport Hybrid bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Im LTE-Netz der Telekom sind derzeit aber bereits sehr viel höhere Datenübertragungsraten möglich, abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Die Telekom bietet gegenwärtig LTE mit einer Datenrate von bis zu 500 MBit/s. Huawei könnte bereits seit langem leistungsfähigere Hybridrouter liefern.

Auch D-Link hatte Hybrid-Router

D-Link, ein taiwanischer Hersteller von Geräten für Netzwerktechnik, hat ebenfalls ein Hybridgerät entwickelt, das LTE mit VDSL kombinieren soll. Es wurde im Februar 2018 auf dem Mobile World Congress (MWC) gezeigt. Der Hybridrouter verspricht laut Hersteller über LTE eine Datenrate von 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. D-Link habe mit der Telekom Gespräche geführt, doch dem Netzbetreiber war die Datenlast durch den Hybridrouter im LTE-Netz zu hoch. "Die Telekom will jetzt doch weiter nur auf Huawei als einzigen Zulieferer setzen," sagte ein Firmenvertreter. Der D-Link-Hybridrouter sei mit Chips von Intel und Nokia ausgestattet und richte sich nicht an den Endkundenmarkt. "Ab 10.000 Stück stellen wir das Gerät für Netzwerkbetreiber her." In Kanada sei man mit dem Hybridrouter erfolgreich auf dem Markt.

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developwork 30. Apr 2018

Benutze seit Samstag auch eine Fritzbox 7490, weil mir das dauernde zurück-schicken auf...

postb1 30. Apr 2018

Der neue wird vermutlich ähnlich dem Speedport Smart über eine DECT ULE-Schnittstelle...

x2k 30. Apr 2018

Ich glaube das die Telekom eine Firmware Pflege in den Vertrag mit denen rein schreibt...

Wary 29. Apr 2018

Dass dann mehr Traffic über LTE läuft



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