LTE und 5G: Vodafone macht weitgehende Zusagen zur Versorgung der Bahn

Vodafone wolle das Problem der "nervigen Funklöcher" und der "größten Ärgernisse für viele Millionen" lösen, sagt der Konzernchef.

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Werbebild zum Ausbaupakt
Werbebild zum Ausbaupakt (Bild: Vodafone/Screenshot: Golem.de)

Vodafone will die Versorgung der Deutschen Bahn mit Mobilfunk verbessern. Wie der Netzbetreiber am 8. April 2022 bekannt gab, sollen die 7.800 Kilometer Hauptverkehrsstrecken, auf denen ICE und IC fahren, bis Mitte 2025 durchgängig mit Bandbreiten von 225 MBit/s im LTE-Netz versorgt werden.

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Auf 13.800 Kilometern Strecken mit mehr als 2.000 Fahrgästen will Vodafone "ein lückenloses LTE-Netz mit Bandbreiten von 125 MBit/s bis Sommer 2025" bieten. Dazu haben beide Unternehmen eine Infrastruktur-Partnerschaft vereinbart.

Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter sagte: "Neun von zehn Bahnreisenden nutzen unterwegs das mobile Internet oder telefonieren mit dem Smartphone - und ärgern sich noch immer viel zu häufig über nervige Funklöcher." Hier werde man endgültig Abhilfe schaffen und eines der "größten Ärgernisse für viele Millionen Pendler und Reisende" beheben.

Dafür werde Vodafone 160 zusätzliche Mobilfunkstationen errichten und rund 1.000 Modernisierungen durchführen. Zusätzlich werde man auch den Ausbau entlang der Nebenstrecken voranbringen, um hier bis 2024 eine nahezu durchgängige Mobilfunkversorgung zu realisieren. Die Bahn werde Flächen und Glasfaser-Infrastruktur entlang der Schienen zur Verfügung stellen und Dienste für Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse anbieten.

Telekom-Chef lässt den Schäferhund los

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Telekom-Chef Tim Höttges berichtete am 7. April 2022, dass der Ausbau entlang der Schiene unter dem Projektnamen Schwarzer Schäferhund laufe. Ziel sei ein "eine flächendeckende Versorgung aller Schienen in Deutschland". Der Plan wurde erstmals im Juni 2021 vorgestellt.

Die Netze werden leistungsfähiger, doch in Fernzügen bekommen die Kunden eine schlechtere Versorgung. Das geht aus dem Chip-Netztest 2021 vom November vergangenen Jahres hervor.

Obwohl Bahn- und Netzbetreiber große Ausbauprogramme für die Bahnstrecken angekündigt haben, gaben alle drei Netzbetreiber laut dem Test ein schlechteres Bild ab als Ende 2020. Grund dafür war vermutlich, dass viel mehr Menschen unterwegs waren als im selben Zeitraum 2020. Die ICEs waren deutlich voller und damit die Mobilfunkzellen teilweise überlastet.

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peddy_hh 11. Apr 2022 / Themenstart

Beißreflex? Es ging nicht um netflix, sondern um die Anbindung. Netflix war nur als...

Trockenobst 09. Apr 2022 / Themenstart

Deswegen sind ja auch diese Untersuchungen und Analysen wie beim Ahrtal oder wegen der...

nuclear 08. Apr 2022 / Themenstart

Ach ich will dann gerne die ganze Strecke Berlin - Hamburg melden. Das ist quasi bei...

Gormenghast 08. Apr 2022 / Themenstart

Einführung A-Netz war 1958 B-Netz: 1972 C-Netz kam dann 1986 Bis hierhin analog. Jetzt...

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