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LTE und 5G: Telekom verbessert 333 Mobilfunk-Standorte

Die Telekom hat in den vergangenen vier Wochen ihr Mobilfunknetz verbessert. 62 Standorte bekamen erstmals 5G .
/ Achim Sawall
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Herbstimpression mit ungewöhnlich hoher Datenrate. (Bild: Deutsche Telekom)
Herbstimpression mit ungewöhnlich hoher Datenrate. Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen vier Wochen die Mobilfunkversorgung an 333 Standorten ausgebaut. Das gab der Netzbetreiber am 28. Oktober 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . 65 Standorte wurden neu gebaut. An 268 bestehenden Standorten wurde die Mobilfunkkapazität erhöht, an 62 dieser Standorte wurde erstmals 5G in Betrieb genommen.

Auf der 3,6 GHz-Frequenz im C-Band funken bundesweit rund 12.840 einzelne 5G-Antennen in 956 Städten und Gemeinden. Die Angaben zur Anzahl der Mobilfunkantennen sind jedoch wenig aussagekräftig, da an einem Mobilfunkstandort in der Regel drei Antennen eine Funkzelle versorgen.

22 der Neubauten entstanden an Bahnstrecken. Hier hat die Telekom in den vergangenen drei Jahren 470 Mobilfunkmasten neu gebaut. An 1.900 Standorten entlang der Bahnstrecken wurde die Mobilfunkversorgung erweitert.

Bahnstrecken: Versorgung angeblich bei 96 bis 99 Prozent

Nach eigenen Angaben stellt die Telekom für Bahnreisende auf 99 Prozent der 7.800 Kilometer umfassenden Hauptverkehrsstrecken mindestens 200 MBit/s Bandbreite zur Verfügung. Auf den 12.000 Kilometer langen Nebenstrecken soll die Mobilfunkabdeckung heute bei gut 96 Prozent liegen, die mit 100 MBit/s versorgt sind. Dagegen berichten Bahnreisende, dass sie beim Fahren durch dünn besiedelte Regionen regelmäßig gar keine Mobilfunkversorgung haben.

Die Telekom betreibt 5G auf verschiedenen Frequenzen: Die reichweitenstarken 2,1-GHz-Frequenzen liefern mobile Datenverbindungen insbesondere in ländliche Regionen. Dort sind jedoch mit 5G maximal 225 MBit/s möglich.

Im Juni 2022 startete die Telekom 5G im niedrigen 700-MHz-Frequenzbereich. Laut einem Branchenexperten können bis zu 200 MBit/s erreicht werden.


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