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LTE: Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"

Welche 50 Gemeinden von der Telekom ausgebaut werden, steht nun fest.

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Telekom: Standort am Boden
Telekom: Standort am Boden (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat weitere 50 Gemeinden festgelegt, die im Rahmen der Aktion Wir jagen Funklöcher einen LTE-Ausbau erhalten. Das gab das Unternehmen am 28. April 2020 bekannt. Die Telekom hatte bereits Ende Februar wegen der großen Resonanz auf die Gratisausbauaktion die Anzahl der Begünstigten auf 100 erhöht.

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Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland, sagte, dies zeige, dass Mobilfunkausbau anders gehen könne, "wenn alle an einem Strang ziehen. Wir haben ein Interesse und die Kommunen haben ein Interesse - und das Ergebnis ist: ein Funkloch weniger. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen." Üblicherweise suchen Funknetzplaner potenzielle Standorte für Mobilfunkmasten und gehen dann auf die Kommunen zu. Lehnt die Kommune den Standort ab, wiederholt sich der Prozess und dauert so mehrere Monate, manchmal sogar Jahre.

Die ersten beiden Standorte, die im Rahmen von Wir jagen Funklöcher gebaut wurden, funken bereits. Die Funkmaste stehen im rheinland-pfälzischen Vielbach und im bayerischen Dettelbach. Trotz Corona hält die Telekom an den Plänen fest, die ersten 50 Gewinner-Masten noch in diesem Jahr online zu bringen. Auch bei den 50 weiteren Gewinnern soll die Baumaßnahme bereits in diesem Jahr beginnen.

Telekom: Wer hat Schuld an Funklöchern?

Wir jagen Funklöcher ist eine Ergänzung zum regulären Ausbauprogramm der Telekom. Pro Jahr baut die Telekom rund 2.000 Mobilfunk-Standorte in Deutschland. Die Bundesnetzagentur machte zu den im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen die Auflage, dass ab Beginn des Jahres 2020 98 Prozent der Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen sind. Die Hauptverkehrswege waren vollständig zu versorgen. Die Telekom hat die Auflagen in den drei Flächenbundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland nur knapp verfehlt und für die Hauptverkehrswege mit 97 Prozent und mit 96 Prozent für die Schienenwege nicht erfüllt. Die Telekom nennt fehlende Standorte als Grund.

An der Aktion Wir jagen Funklöcher haben sich 539 Kommunen beteiligt. Die Telekom prüft derzeit, ob sie weiteren Kommunen ein Angebot machen kann und sie in ihre Ausbauplanung für die kommenden zwei Jahre holen kann.

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