• IT-Karriere:
  • Services:

LTE: Stört sich die Telekom am Datenvolumen der Hybridrouter?

Die Telekom treibt die Entwicklung und Vermarktung ihres Hybridrouters nicht besonders aktiv voran. Wir haben nachgefragt, woran das liegt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunkausbau
Mobilfunkausbau (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom bewirbt ihre Hybridzugänge aus Festnetz und LTE nicht mehr aktiv bundesweit. Wie Golem.de aus Unternehmenskreisen erfahren hat, soll den Mobilfunkbetreiber das hohe Datenvolumen stören, das diese Zugänge generieren. Ein neuer Router wird derzeit nicht vorbereitet, obwohl die Technik und Datenrate im Netz vorhanden sind.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. Bayerische Versorgungskammer, München

Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter wollte Golem.de diese Informationen nicht bestätigen: "Der Hybridanschluss soll denjenigen Kunden einen schnellen Internetzugang ermöglichen, bei denen der Festnetzanschluss niedrige Übertragungsraten bietet. Die Vermarktung von Hybrid erfolgt daher gezielt in diesen Gebieten und an diese Kunden. Im Fokus der breiten Vermarktung stehen Festnetzanschlüsse auf Basis von Glasfaser und Kupfer."

Hafenrichter: "Da LTE ein shared Medium ist, nimmt durch jeden Teilnehmer der Datenverkehr in der Funkzelle zu. In der Regel sind unsere Zellen aber sehr großzügig dimensioniert und werden auch bei Erreichen bestimmter Auslastungsgrade frühzeitig für eine Kapazitätserweiterung vorgesehen. Da beim Hybridanschluss das Festnetz der primär genutzte Übertragungsweg ist und das Mobilfunknetz eher für die Übertragung von Lastspitzen zugeschaltet wird, kann das Netz den zusätzlichen Verkehr in der Regel locker verarbeiten."

Aber auf "mit anderen geteilten Verkehrswegen", könne es abhängig von der aktuellen Verkehrslage punktuell auch mal zu langsamerem Datenverkehr kommen. Eine generelle hohe Last durch Hybrid-Nutzer sehe er allerdings nicht, sagte Hafenrichter.

Die Telekom habe einen Blick auf neue Technologien und entwickle ihr Tarifportfolio entsprechend der Bedürfnisse der Kunden weiter. Dazu könne perspektivisch auch ein neues Endgerät gehören, sofern die Leistung des aktuellen Routers nicht mehr ausreicht.

Eine kurze Geschichte des Hybrid

Zum Hintergrund: Die Hybridtechnik bündelt einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang. Die Telekom bietet den Speedport Hybrid Router bereits seit dem 28. November 2014 an. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 300 Euro oder mehr. Der Router Speedport Hybrid von Huawei bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Im LTE-Netz der Telekom sind derzeit aber bereits maximal 300 MBit/s möglich, abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet.

Auch Huawei kann technisch bereits weit mehr bieten: Die Huawei-Tochter Hisilicon hat den Kirin 950 offiziell schon im November 2015 vorgestellt. In dem Smartphone-Chip stecken ARMs schnelle CPU-Kerne. Eine sehr flotte Grafikeinheit, ein 300-MBit/s-LTE-Modem und ein LPDDR4-Speicher werden unterstützt.

Am 30. September 2016 hatte die Telekom etwas mehr als 250.000 Hybridkunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Transport Fever 2 für 23,99€, Milanoir für 4,50€, Anno 1602 History Edition für 9...
  2. 50€-Gutschein für 44€
  3. 53,61€ (Bestpreis mit Media Markt!)
  4. (u. a. Sandisk Extreme 256GB SDXC für 54,99€, Western Digital 10 TB Elements Desktop externe...

Ovaron 14. Mär 2017

Das überrascht mich. Nicht.

Ovaron 11. Mär 2017

Das ist purer Blödsinn, denn Hybrid-Anschlüsse werden nicht im Breitbandatlas nicht als...

ZyRa 06. Mär 2017

Also ich kann es hier Bundesweit mit 2 klicks auf telekom.de bestellen. http://www...

Mastercontrol 06. Mär 2017

Also der DSL Anschluss ist der Primäre weg nur bei Lastspitzen werde LTE genutzt. OK Die...

Snooozel 05. Mär 2017

Interessant, stimmt bei uns aber nicht. Wir setzen einen Speedport Hybrid für unser...


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

Zukunft in Serien: Realistischer, als uns lieb sein kann
Zukunft in Serien
Realistischer, als uns lieb sein kann

Ältere Science-Fiction-Produktionen haben oft eher unrealistische Szenarien entworfen. Die guten neueren, wie Black Mirror, Years and Years und Upload nehmen hingegen Technik aus dem Jetzt und denken sie weiter.
Von Peter Osteried

  1. Power-to-Liquid Sunfire plant E-Fuels-Produktion in Norwegen
  2. Gebäudetechnik Thyssen-Krupp baut neuen Aufzugsturm
  3. Airbus Elektronische Nasen sollen Sprengstoff aufspüren

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


      •  /