LTE: Starlink-Satelliten mit Direct-to-Cell für Handys gestartet

Zunächst wird der Versand von SMS über Starlink in den USA von der dortigen Telekom-Tochter getestet. In Europa gibt es einen Partner an der deutschen Grenze.

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Start der Falcon-9-Trägerrakete in Kalifornien
Start der Falcon-9-Trägerrakete in Kalifornien (Bild: Starlink)

SpaceX hat die ersten Starlink-Satelliten mit Direct-to-Cell-Fähigkeit gestartet. Wie der Satellitennetzbetreiber Starlink am 3. Januar 2024 auf X bekanntgab, brachte eine Falcon-9-Trägerrakete weitere 21 Starlink-Satelliten von Kalifornien aus in den Orbit, darunter sechs Satelliten mit Direct-to-Cell.

Weltweit gewann Starlink für den Mobilfunkdienst bisher acht Partner unter den Netzbetreibern, darunter mit Salt aus der Schweiz einen in Europa. In den USA arbeitet Starlink mit der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US zusammen. Weitere Partner sind Optus aus Australien, Rogers aus Kanada, One NZ aus Neuseeland, KDDI aus Japan und aus Lateinamerika Entel mit Netzen in Chile und Peru.

"Dieser erste Start wird Tests auf amerikanischem Boden ermöglichen", teilte der Schweizer Mobilfunkbetreiber Salt mit. Salt hatte im März 2023 die Vereinbarung mit SpaceX zur Bereitstellung einer Versorgung durch Satellitentechnologie bekanntgegeben. Gegen Ende 2024 seien auch die Abonnenten von Salt in der Lage, "über SMS in Verbindung zu bleiben und von fast überall aus zu kommunizieren."

Salt: Direct-to-Cell noch im Jahr 2024

Zudem ermögliche der neue Dienst bei Roaming im Ausland, falls keine terrestrische Abdeckung vorhanden sei, eine Direktverbindung via Satelliten mit den Netzwerken der beteiligten Anbieter, erklärte Salt. Kunden könnten Direct-to-Cell bei Starlink ohne zusätzliche Geräte oder Änderungen an ihren LTE-Mobiltelefonen nutzen. Salt erwartet für Ende 2024 den Start des Dienstes in der Schweiz und arbeitet dazu bereits mit Schweizer Regulierungsbehörden und denen der Nachbarländer zusammen.

Der Dienst wird jedoch nur für Kunden der Premiumtarife von Salt kostenlos sein. Für andere Tarife werde es eine "erschwingliche" Zusatzoption geben.

Im August 2023 erklärte SpaceX-Chef Elon Musk, die Leistung von Starlinks Direct-to-Cell betrage 2 bis 4 MBit/s pro Funkzelle und könne Mobilfunknetze nicht ersetzen. "Sie werden Text-Nachrichten verschicken können", sagte Musk. Der Dienst richte sich an Menschen, die in entlegenen Gebieten um Hilfe rufen müssten.

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