Abo
  • Services:

LTE-Nachfolger: Huawei baut mit M-net in München Testnetz für 5G-Mobilfunk

Deutschland bekommt eine erste Testinstallation für 5G-Mobilfunk. Mit dabei sind Huawei, der Netzbetreiber M-net und die TU München. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner unterstützt das Testbed und betont den Nutzen für Industrie 4.0.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-"Handy"
5G-"Handy" (Bild: Huawei 5G Lab)

Huawei wird eine Testumgebung für verschiedene Anwendungsbereiche von 5G in München errichten. Das gab der chinesische Konzern am 27. Februar 2015 bekannt. Partner seien die Bayerische Staatsregierung, die Stadt München, die Technische Universität München und der Netzbetreiber M-net.

Stellenmarkt
  1. STW Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren
  2. Robert Bosch GmbH, Waiblingen

Huawei plane, bis zum Jahr 2018 rund 600 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von 5G-Technologien zu investieren. Das Münchner 5G Via Testbed sei ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.

"Bislang hat sich die weltweite Forschungsarbeit zu 5G größtenteils auf die Entwicklung generischer Konzepte für die 5G-Kommunikation konzentriert", erklärte das Unternehmen. Das 5G Via Testbed ermögliche das Testen der neu entwickelten Algorithmen.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) erklärte: "Das 5G Testbed ist für die künftige Entwicklung wichtig. Insbesondere Anwendungen im Rahmen von Industrie 4.0 brauchen eine leistungsfähige mobile Kommunikation."

Die ersten Versuche seien im Dezember 2014 auf dem Campus von Huaweis Europäischem Forschungszentrum (ERC - European Research Center) in München durchgeführt worden. Schwerpunkt sei, einige der Hauptmerkmale der neuen Wellenformen für die Luftschnittstelle bei 5G zu zeigen, wie eine flexibel fragmentierte Frequenznutzung und eine geringere Latenzzeit.

Huawei geht davon aus, dass die ersten 5G-Netze ab 2020 marktreif sein werden. Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-Mobilfunknetzen bietet 5G neben einer deutlich größeren Kapazität geringe Latenzzeiten von weniger als 1 Millisekunde. Der künftige 5G-Standard soll eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bringen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-72%) 5,55€

anybody 28. Feb 2015

10Mbit dürften etwa 5% der Gesamtbandbreite des O2 zur Verfügung stehenden Spektrums...

Rainer Tsuphal 27. Feb 2015

Auch im zwischenmenschlichen Bereich wäre ein Testbett oft zu begrüßen, bevor es...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /