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LTE: Andrang bei Aktion "Wir jagen Funklöcher" der Telekom

Fast dreimal so viele Bewerbungen wie freie Plätze hat die Telekom auf ihre Gratisaktion "Wir jagen Funklöcher". Doch aus einigen Bundesländern gibt es fast gar kein Interesse.
/ Achim Sawall
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Auf die Masten, fertig, los! (Bild: Deutsche Telekom)
Auf die Masten, fertig, los! Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat für ihre Aktion "Wir jagen Funklöcher" mehr Bewerber als freie Plätze. Wie das Unternehmen in einem Youtubevideo(öffnet im neuen Fenster) am 8. November 2019 bekanntgab, gibt es bisher 140 Bewerbungen und 50 freie Plätze. "Was den Kommunen am meisten Schwierigkeiten bereitet, ist die Suche nach einem geeigneten Funkstandort", sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner.

Spitzenreiter ist Rheinland Platz mit 30 Bewerbungen. Dann folgen Hessen und Bayern mit jeweils 15. "Dass Brandenburg nur 5 Bewerbungen hingekriegt hat und Mecklenburg-Vorpommern auch, das ist schon überraschend", kommentierte von Wagner.

"Unsere Aktion 'Wir jagen Funklöcher' ist ein voller Erfolg", sagte Telekom-Chef Tim Höttges am Vortag bei Bekanntgabe der Quartalsergebnisse des Netzbetreibers. "Ende August haben wir die Aktion gestartet, bei der Gemeinden sich für den Neuaufbau eines LTE-Mobilfunkstandortes bewerben können." Aber man stoße auch immer wieder auf Schwierigkeiten, geeignete Standorte für neue Mobilfunkmasten zu finden oder diese genehmigt zu bekommen. Für insgesamt 700 Projekte von Mast-Neubauten und in geringem Umfang auch Dachstandorte warte die Telekom aktuell auf die ausstehenden Genehmigungen, erklärte Höttges.

Wir jagen Funklöcher (Telekom)
Wir jagen Funklöcher (Telekom) (03:40)

"In Heßdorf-Klebheim nördlich von Nürnberg wollen wir einen neuen Standort bauen. Er soll die naheliegende A3 versorgen sowie die umliegenden Ortschaften. Den Bauantrag haben wir Mitte 2013 eingereicht. Im Oktober 2016 wurde er abgelehnt", sagte Höttges. Seitdem laufe das Klageverfahren.

Zugleich räumte Höttges ein, dass das LTE-Netz in Deutschland mit 97,9 Prozent der Haushalte die für Ende 2019 in den Lizenzbedingungen der Bundesnetzagentur vorgesehenen 98 Prozent "also praktisch bereits erreicht" habe.


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