Abo
  • Services:
Anzeige
Der Testlauf in Berlin
Der Testlauf in Berlin (Bild: Deutsche Telekom)

LTE Advanced Pro: Telekom erreicht Glasfasertempo im Berliner LTE-Netz

Der Testlauf in Berlin
Der Testlauf in Berlin (Bild: Deutsche Telekom)

1,22 GBit/s im Mobilfunk erreicht die Deutsche Telekom mit Technik von Huawei. Dafür wurden fünf Trägerfrequenzen mit einer Kleinzelle gebündelt.

Die Deutsche Telekom hat mit LTE Advanced Pro in ihrem Berliner Mobilfunknetz eine Datenübertragungsrate von 1,22 GBit/s erreicht. Das gab Unternehmen am 12. September 2016 bekannt. Der Konzern hat eine herkömmliche Mobilfunksendeanlage verwendet und mit einer Kleinzelle gebündelt. Für den Datenverkehr wurden fünf Trägerfrequenzen benötigt.

Anzeige

Es gibt noch keine Mobiltelefone, die entsprechende Chipsätze haben. Endgeräte waren "Rechner voll mit spezieller Software. Es wird noch ein Weilchen dauern, bis wir solche Live-Tests mit handelsüblicher Ware machen können", sagte Telekom-Sprecher Christian Fischer.

Sendestation und Empfangsgerät mussten 4x4 MIMO beherrschen. Die Technik lieferte der chinesische Netzwerkausrüster Huawei um "LTE-Advanced-Pro-Technologie, hier am Beispiel außerordentlich hoher Datenraten, im realen Einsatz zu zeigen", sagte Lin Baifeng, Präsident des Huawei Deutsche Telekom Key Account. Bereits im vergangenen Jahr hatten beide Unternehmen in Berlin drei Trägerfrequenzen gebündelt und dabei Geschwindigkeiten von über 340 MBit/s erreicht. Dabei bleibt der Mobilfunk ein Shared-Medium, bei dem sich alle Nutzer in einer Funkzelle die Datenrate teilen.

Eine LTE Advanced Pro-Testanlage betreibt die Telefonica seit dem 21. Juli 2016 in München. Vodafone nahm am selben Tag bei Hannover seine deutschlandweit ersten beiden LTE-Stationen in Betrieb, die eine Datenrate von bis zu 375 MBit/s ermöglichen. Diese sind schon für den Endkunden nutzbar. Zum Einsatz komme 4.5G, erklärte Vodafone. Genaugenommen handelt es sich hier aber noch nicht um 4.5 G.

LTE Advanced Pro oder "4.5G"

Huawei nennt LTE Advanced Pro auch "4.5G". Michael Lemke, Senior Technology Expert bei dem Ausrüster Huawei, hatte Golem.de im April 2016 gesagt, dass 4.5G für Huawei das sei, was in der Standardisierung jenseits 3GPP Release 12 ablaufe, im Release 13/14 und dem LTE-Technologie-Pfad folge. "Es gibt mittlerweile den Standardisierungsbegriff LTE Advanced Pro, der jetzt offiziell von der 3GPP definiert wurde, als Nachfolger von LTE Advanced, dabei geht es um Themen wie Carrier Aggregation über dreifach, bis fünffach und High-MIMO jenseits von 4x4 und eine höhere Modulationsrate für die Luftübertragung, höher als 64 QAM. Die nächste Stufe wäre dann 256 QAM. Das sind die Bestandteile von 4.5G aus Huaweis Sicht", betonte Lemke.


eye home zur Startseite
Ovaron 15. Sep 2016

Egal wie viele User am DSLAM hängen, keiner kriegt mehr als 100 Mbit. Dass das Gbit...

triplekiller 14. Sep 2016

geh auf youtube ich habe nicht soviel geld für ein note 7^^

Metallkiller 14. Sep 2016

Finde es blöd, dass sie Geld investieren um noch höhere Geshcwindigkeiten zu erreichen...

Ovaron 13. Sep 2016

Ja, das ist richtig. Allerdings wird 5G von vornherein auch für geringe Latenzen...

Ovaron 13. Sep 2016

Aber die gibt es doch bereits.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  2. Ratbacher GmbH, Raum Darmstadt
  3. MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Österreich)
  4. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 599€ + 5,99€ Versand
  3. 269,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 297€)

Folgen Sie uns
       


  1. U2F

    Yubico bringt winzigen Yubikey für USB-C

  2. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  3. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  4. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger

  5. Seniorenhandys im Test

    Alter, sind die unpraktisch!

  6. PixelNN

    Mit Machine Learning unscharfe Bilder erkennbar machen

  7. Mobilfunk

    O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört

  8. Elektroauto

    Tesla schafft günstigstes Model S ab

  9. Bundestagswahl 2017

    IT-Probleme verzögerten Stimmübermittlung

  10. Fortnite Battle Royale

    Entwickler von Pubg sorgt sich wegen Unreal Engine



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

VR: Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
VR
Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
  1. Zukunft des Autos "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  2. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  3. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

  1. Re: Ich sehe nicht die AfD in der Pflicht...

    Trollversteher | 15:29

  2. Re: Reseller im Kabelnetz

    gaym0r | 15:29

  3. Android als Seniorensystem?

    xxsblack | 15:29

  4. Re: potthässlich ...

    SzSch | 15:27

  5. Re: Seit 6 Monaten Win10, aber ...

    genussge | 15:27


  1. 15:31

  2. 13:28

  3. 13:17

  4. 12:25

  5. 12:02

  6. 11:58

  7. 11:34

  8. 11:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel