Abo
  • Services:

LPDDR3: 1 GByte DDR3-Speicher für Smartphones und Tablets

Samsung hat auf der Fachkonferenz ISSCC neue Details zu seinem DDR3-Speicher für mobile Geräte genannt. Aus zwei Chips lässt sich ein Stapel mit 1 GByte RAM bauen, der nicht mehr Energie verbrauchen, aber schneller als bisheriges LPDDR2 sein soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Muster der 4-GBit-Chips nach LPDDR3
Muster der 4-GBit-Chips nach LPDDR3 (Bild: Samsung)

Mit Low-Power-DDR3 (LPDDR3) will Samsung die Führung bei sparsamen DRAMs für mobile Geräte übernehmen. Die neuen Chips hat das Unternehmen zwar schon vor einem halben Jahr vorgestellt, lieferbar sind sie aber immer noch nicht. Dennoch sollen sie "in diesem Jahr zum Mainstream werden", sagte Samsung laut Nikkei Tech-On.

Stellenmarkt
  1. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg
  2. SSA SoftSolutions GmbH, Augsburg

Damit das so eintrifft, hat Samsung die neuen Bausteine auf der ISSCC in San Francisco - eine Woche vor dem MWC in Barcelona - näher vorgestellt. Statt mit 400 MHz wie bei LPDDR2 können die LPDDR3-Chips mit 800 MHz arbeiten. Die Datenrate entspricht dann den als DDR3-1600 bekannten Speichern für PCs.

Während diese aber nur bis 1,35 Volt spezifiziert sind, will Samsung die Versorgungsspannung bei 1,2 Volt gleich niedrig wie bei LPDDR2 halten. Die neuen Speicher sind also in der Theorie doppelt so schnell und nehmen trotzdem nicht mehr Leistung auf. Dazu braucht aber schon einer der LPDDR3-Chips mit 4 Gigabit Kapazität einen 32 Bit breiten Bus. Um die angepeilten 1 GByte RAM aus zwei Chips zu erreichen, sind neue SoCs mit 64 Bit breitem Bus oder zwei Speicherkanälen nötig.

1 GByte mit vollem Tempo nur mit 64-Bit-Bus

Zwei der 4-GBit-Chips lassen sich übereinander als Stack montieren, die Grundfläche beträgt dann für 1 GByte weiterhin nur 82 Quadratmillimeter, wie auch bei Verwendung von nur einem Chip. Auch das Stapeln von vier der Bausteine ist Samsung zufolge möglich, was dann 2 GByte RAM ergeben würde.

Hergestellt werden die neuen Speicher in einem Verfahren mit rund 30 Nanometern Strukturbreite, genauere Zahlen hat Samsung noch nicht vorgelegt. Als Muster werden die Chips bereits seit dem vierten Quartal 2011 ausgeliefert, zur Verfügbarkeit in großen Stückzahlen hat sich das Unternehmen noch nicht geäußert.

Das könnte auch an Exklusivvereinbarungen mit Herstellern mobiler Geräte liegen. Die neuen Speicher können durch ihr hohes Tempo vor allem bei Videos und Spielen in hohen Auflösungen Vorteile bringen. So soll beispielsweise Apples iPad 3 unbestätigten Angaben zufolge mit einem Display von 2.048 x 1.536 Pixeln die vierfache Auflösung des Vorgängermodells bieten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /