Lovefilm-Ausfall: Videobuster bietet 10 Euro für Wechselkunden
Videobuster(öffnet im neuen Fenster) nutzt einen langen Ausfall des Videoverleihers Lovefilm(öffnet im neuen Fenster) , um dem Konkurrenten Kunden abzuwerben. Lovefilm, das mit dem Claim "Wir lieben Filme" antritt, meldete am 6. September 2012: "Lovefilm ist aufgrund von notwendigen Wartungsarbeiten vorübergehend nicht erreichbar. Bitte entschuldigen Sie diese Unannehmlichkeiten und vielen Dank für Ihre Geduld – Wir werden so bald wie möglich wieder online sein."
Bei Lovefilm offenbar Probleme mit Sicherheitsstandards
Es handele sich aber nicht um die Schäden aus einem Hackerangriff, betont die Agentur von Lovefilm. Dennoch betont Lovefilm auf seiner Facebook-Seite(öffnet im neuen Fenster) : "In einigen Posts in Diskussionsforen wurde vermutet, es sei zu einem Missbrauch unserer Website gekommen – wir können Ihnen versichern, dass dies nicht der Fall ist. Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Leihliste und 'Mein-Konto-Seiten' schnellstmöglich wieder live zu bringen – dies wird erfolgen, sobald alle unsere Sicherheitsstandards wieder zu unserer hundertprozentigen Zufriedenheit laufen."
Videobuster erklärte humorvoll: "Andere lieben Filme, wir verschicken sie." Weiter erklärte das Unternehmen aus Seesen: "Kunden, die von einem Konkurrenzunternehmen zu Videobuster wechseln, können den Service einen Monat lang kostenlos nutzen und erhalten zusätzlich 10 Euro Wechselprämie gutgeschrieben. Das gilt für alle Neukunden, die bis zum 30. September 2012 die Kündigungsbestätigung ihres bisherigen Anbieters beifügen." Dabei werden die potenziellen Wechsler besonders auf die Themen Sicherheit und Zuverlässigkeit angesprochen.
Nachtrag vom 12. September 2012, 18:33 Uhr
Lovefilm erklärte Golem.de: Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unser Service auf Lovefilm.de nun wieder vollständig für alle Kunden funktioniert. Eine genaue Zahl, wie viele Kunden von dem eingeschränkten Service betroffen waren, können wir leider nicht mitteilen, aus den Foren- und Facebook-Einträgen ist aber zumindest ersichtlich, dass nicht alle Kunden betroffen waren.



